Viel Holz und viel Sand

Marc de Roche
Zoé und Anouk Vergé-Dépré vor dem Rohbau des Home of Beach.

Foto: Luca Uloth

Einfach erklärt
In Ausserholligen ist der Rohbau des Beachvolleyball-Zentrums nun fertig gebaut. Die Verantwortlichen feierten das Richtfest. Es waren 170 Handwerker da und weitere Gäste. Zum Beispiel die Top-Volleyballspielerinnen Zoé und Anouk Vergé Dépré.
In Ausserholligen ist ein weiterer Meilenstein erreicht: Das Beachvolleyball-Zentrum Home of Beach hat Ende März Aufrichte gefeiert. Der fünfstöckige Bau wächst zwischen Autobahn und Bahngleisen sichtbar in die Höhe und nimmt immer mehr Gestalt an.

Quartierbewohner staunen: Das fünfstöckige Sandsport-Zentrum in Ausserholligen feiert Ende März Aufrichte. Fast unbemerkt ist dieser Bau entstanden, ziemlich versteckt zwischen Stadtautobahn, alten Tankanlagen und dem modernen Hotel Los Lorentes Residences.

Michael Batt, Architekt und Präsident des Vereins Beachvolley Bern, stellte den imposanten Rohbau den 170 Handwerkern und Beteiligten vor. «Reibungslose Zusammenarbeit und termingerechte Ausführung. Das macht Freude.»

Kreislauffähig gebaut

Projektleiter Fritz Mühlethaler sagt: «Home of Beach ist das Vorzeigeprojekt im Kanton Bern bezüglich Ressourcen, Effizienz und kreislauffähigem Bauen. Wir verwenden viel Holz, alles aus den Wäldern der Burgergemeine Bern, und vergeben Arbeiten an Berner Unternehmungen, die sich für die Lehrlingsausbildung engagieren und ökologische oder kreislauffähige Materialien für den Bau verwenden.»

Panorama-Restaurant

Der Dachverband Swiss Volley wird ein Stockwerk mit seiner Geschäftsstelle belegen. Er vertritt mit knapp 60’000 Lizenzierten die zweitgrösste Teamsportart der Schweiz und ist verantwortlich für die Entwicklung des Volleyballs und Beachvolleyballs. Im 5. Stock entsteht das Restaurant Blue Sky. Es verspricht Pizza-Kreationen mit regionalen Zutaten und natürlich beste Sicht auf die Courts auf dem Dach.

Und was sagen die Elite-Spielerinnen zum neuen Zentrum? Anouk und Zoé Vergé-Dépré sind begeistert: «Mega stark, was hier entsteht. Wir freuen uns. Schon bald spielen wir hier.» Vorerst treten sie im brasilianischen Saquarema an und kämpfen in der Weltelite um wertvolle Punkte.

Wichtig: der richtige Sand

Für die neun Felder braucht das Home of Beach etwa 1200 Tonnen Sand, am besten gewaschenen, runden Quarzsand mit einer Körnung bis maximal 1 mm. Der Sand soll frei von Lehm und Ton sein, damit er nicht verklumpt und das Spielen angenehm bleibt. Er wird leicht eingeölt, damit kein Staub aufwirbelt. Zoé Vergé-Dépré wünscht sich einen Sand wie in Gstaad. Wichtig ist auch, dass der Sand gut drainiert, damit sich keine Pfützen bilden und das Spielfeld nach Regen schnell wieder bespielbar ist.

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