Immobilien Stadt Bern äussert sich bei der BümplizWochen wie folgt: «Für die gastronomischen Flächen im Schloss Bümpliz konnte seit längerer Zeit keine neue Pächterschaft gefunden werden. Dies, obwohl umfassende Bemühungen und aktive Suche betrieben wurden. (…) Neben der Fortführung der bisherigen Nutzung wären auch alternative Nutzungen möglich wie: Büro, stilles Kleingewerbe oder auch Wohnen.» Pikantes Detail: Schon vor über einem Jahr hat die BümplizWochen darauf hingewiesen, dass es eher die äusseren Umstände sind, die eine Nachfolge und Sicherstellung des Restaurants erschweren. An erster Stelle steht das Problem der fehlenden Parkplätze. Weiter geht es um das angegliederte Zivilstandsamt als potenzielle Frequenzgeberin. Es ist jedoch sechs Tage in der Woche geschlossen. Des Weiteren ist die Überalterung im Quartier heikel; die Zugewanderten sind wiederum aufgrund ihrer Herkunft weniger an die Schweizer Küche gewöhnt. Es ist nicht zu erkennen, ob die Stadt Bern diese Probleme erkannt und darauf reagiert hat. Aus Sicht des Stadtteils VI sind die alternativen Überlegungen zumindest bedauerlich. Das Alte Schloss als Büro oder Wohnung bedeutet, dass die Bevölkerung keinen Zugang mehr hat. Ein ausgekochtes Problem.
Das Alte Schloss Bümpliz. Bald für die Öffentlichkeit verschlossen?
Foto: zvg
Einfach erklärt
Es gibt noch keine neuen Pächter für das Alte Schloss Bümpliz. Die Stadt Bern prüft alternative Möglichkeiten wie Büros oder Wohnen.
Es gibt noch keine neuen Pächter für das Alte Schloss Bümpliz. Die Stadt Bern prüft alternative Möglichkeiten wie Büros oder Wohnen.
Anfang 2025 berichtete die BümplizWochen von der jahrzehntelangen Ära des Wirteehepaars Cziraki sowie von den Schwierigkeiten der Stadt, Nachfolger zu finden. Das ist auch über ein Jahr später nicht anders. Mehr noch: Eine Idee lautet gar, Büroräume in das Alte Schloss zu verlegen. Eine Verzweiflungstat?
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