Seit über 300 Jahren gilt das Streichquartett als Königsklasse der Kammermusik. Das 2005 gegründete Galatea Quartett – bestehend aus Yuka Tsuboi, Sarah Kilchenmann, Hugo Bollschweiler und Julien Kilchenmann – setzt diese Tradition mit Bravour fort. Zahlreiche Preise, etwa am Concours de Genève oder in Osaka, unterstreichen ihre Qualität. Ihre Tourneen führten sie bereits in die Wigmore Hall London und die Tonhalle Zürich. Doch das Ensemble bleibt nicht im Elfenbeinturm: Bekannt für genreübergreifende Projekte, arbeiteten sie bereits mit Jon Lord (Deep Purple) und Tina Turner zusammen oder adaptierten Pink Floyds «Dark Side of the Moon». In Bümpliz beweisen sie nun erneut, dass das Streichquartett im 21. Jahrhundert so vital und neugierig ist wie eh und je. Ein Abend, der alte Meister mit der Avantgarde von heute verbindet.
Info:
Fr, 8. Mai, 19.30 Uhr, ref. Kirche Bümpliz. Eintritt frei, Kollekte (Richtpreis 20 Franken)