«Es zeigt, dass die Stimmbevölkerung hinter den hohen geplanten Investitionen steht und eine vorauseilende Sparpolitik zulasten der Bevölkerung ablehnt», schreibt das Grüne Bündnis in einer Medienmitteilung. Doch schon in der parlamentarischen Debatte und auch während dem Wahlkampf haben die Bürgerlichen den Mahnfinger gehoben. «Defizite sind wie Löcher im Boot und die Schulden machen dieses Boot immer schwerer», argumentiert Florence Pärli (FDP). Janosch Weyermann (SVP) weist darauf hin, dass die hohen Investitionen von 147 Mio. Franken vorwiegend für Projekte der linken Wählerschaft vorgesehen seien. Doch auch die Aufzählung der Fehlinvestitionen etwa im IT-Bereich oder bei Bauprojekten nützten nichts. Das Volk hat klar «Ja» gesagt zum Budget. «Die Bevölkerung schätzt die hohe Lebensqualität und anerkennt den hohen Investitionsbedarf», meint Michael Aebersold (SP). Ursina Anderegg (Grüne) ergänzt, die Investitionen seien nötig, um allen Kindern genügend Schulraum und einen qualitativ hochwertigen Service Public bieten zu können. Dazu zählen etwa 68 neue Stellen. Trotz Schulden von 1,5 Mrd. Franken, das Volk vertraut diesen Voten unbekümmert.
Die Stadt Bern darf viel Geld ausgeben und investieren.
Foto: zvg/EE
Die Stadt Bern nimmt das Budget von minus 30 Mio. Franken deutlich an. Hohe Investitionen stehen an. Die Verschuldung wird auf 1,5 Mrd. Franken ansteigen.
Neue Beiträge
Schweizer Weltklasse in Bümpliz
Das international gefeierte Galatea Quartett eröffnet die diesjährige Schlosskonzertreihe mit einem Programm, das drei Jahrhunderte Musikgeschichte spannt. Neben Klassikern von Joseph Haydn und Franz Schubert stehen zeitgenössische Werke der US-Komponistinnen…
Blitzschnell vor dem Tor
Die Eishockeyspielerin Lenni Kozuh ist mit den SCB Frauen Vize-Schweizermeisterin geworden. Die…
Auf die Rasenplätze, fertig, los
Im Regionalfussball geht die Saison wieder los. Bei den Herren muss Aufsteiger…
Breitensport am Puls der Zeit
Wenn im Turn- und Sportverein Frauenkappelen geturnt wird, geht es um mehr…
Ein leuchtendes Hochhaus
Der dumpfe Knall wäre vermutlich deutlich zu hören gewesen. «Vermutlich» deshalb, weil…