Vereiste Weichen, blockierte Türen, rutschige Strassen und hunderte durch hohen Schnee stapfende Pendlerinnen und Pendler: Gar nichts ging mehr an diesem 21. November. Dies stiess bei vielen steckengebliebenen Bürgerinnen und Bürgern auf Unverständnis. Bernmobil gibt in einer Erklärung zu, vor einer ungewöhnlich grossen Herausforderung gestanden zu haben. Das Team Fahrbahn habe «rund um die Uhr» daran gearbeitet, die Gleise und Weichen vom Schnee zu befreien. Jedoch habe der Individualverkehr Trams und Busse blockiert und die Räumung durch den Winterdienst vielerorts verunmöglicht. Die Autos hätten zudem den Schnee auf die Strasse gedrückt – auch in Gleise und Weichen. Dennoch: «Wir werden das Ereignis gründlich analysieren und prüfen, welche Verbesserungsmassnahmen getroffen werden können.» Und die weissen Berge an den Haltestellen, die das Ein- und Aussteigen auch in den Tagen danach erschwerten? Für deren Räumung ist die Stadt Bern verantwortlich. Diese teilte mit, dass sich aufgrund des Wahlsonntags und des Zibelemärits die gut 100 Personen und 50 Fahrzeuge des Winterdiensts prioritär um die Innenstadt sowie um die Hauptverkehrs- und öV-Achsen kümmern mussten. Der Schnee kam also denkbar ungelegen.
Schneegestöber am 21. November, hier am Eigerplatz.
Foto: zvg/bernmobil
Einfach erklärt
Am 21. November schneite es sehr stark. Es fuhren bald keine Trams und Busse mehr. Warum? Bernmobil sagt, dass die vielen Autos ein Problem waren. Sie drücken den Schnee in die Schienen und stehen im Weg.
Bernmobil sowie die Stadt hätten beim Rekordschneegestöber nicht gut reagiert, so die Meinung vieler Steckengebliebener. Das Verkehrsunternehmen erklärt sich.
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