«Nach dem pandemiebedingten Unterbruch freuen wir uns, die Begegnung mit Kunst der besonderen Art wieder durchzuführen», so Barbara Hofmann vom Wohnheim Acherli. Die grossformatigen «Farbfeuerwerke» von Franco Sommaruga entstehen aus der momentanen Emotionalität. Der Autodidakt sagt über sich: «Ich konsumiere Farben auf Zusehen hin, ohne jegliche Vorgabe an Mischung und Zusammensetzung. Ob Acryl-, Öl oder Emailfarbe, die momentane Stimmung bestimmt mein Gelingen.» Seine Werke vermitteln Freude und Emotionalität. Der Künstler beschreibt es so: «Meine Kunst ist meine Freiheit. Meine Lebensfreude die Kraft. Im Zusammenhang entsteht ein Bild.» Mit Freiheit, Freude, Farben und der aktuellen Stimmung Bilder entstehen zu lassen, dies vermittelte Sommaruga den Bewohnerinnen und Bewohnern in einem Workshop. So entstanden eigenwillige, individuelle Farbkompositionen, bei welchen sich alle ein eigenes Bild vom Werk machen können. Hofmann: «Mit interessanten und inspirierenden Werken wollen wir einen Begegnungsort in unserem Wohnheim schaffen. Die Kunst soll uns beleben, bereichern und als Brückenbauerin neue Möglichkeiten des Austausches bieten. Mit dieser öffentlichen Ausstellung trägt das Wohnheim Acherli seinen Teil zu einem lebendigen Quartier bei.»
Im Wohnheim Acherli entstehen Bilderwelten.
Foto: Foto: zvg
Einfach erklärt
Einfach erklärt: Im Wohnheim Acherli leben Menschen mit Handicap. Der Maler Franco Sommaruga stellt dort Bilder aus. Die Menschen im Wohnheim malten selbst auch Bilder. Die Ausstellung ist noch bis am 17. März geöffnet.
Einfach erklärt: Im Wohnheim Acherli leben Menschen mit Handicap. Der Maler Franco Sommaruga stellt dort Bilder aus. Die Menschen im Wohnheim malten selbst auch Bilder. Die Ausstellung ist noch bis am 17. März geöffnet.
Besondere Begegnungen mit Kunst: Im Wohnheim Acherli erhalten Besuchende spannende Einblicke in Bilderwelten unterschiedlicher Wahrnehmungen. Der Künstler Franco Sommaruga zeigt seine grossformatigen Bilder noch bis am 17. März.
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