«Der Regierungsrat zieht eine einheitliche nationale Lösung vor», schreibt dieser in einer Medienmitteilung. «Das ist ein schwaches Argument», wehrt sich Grossrat und Mitinitiant David Stämpfli (SP). «In absehbarer Zeit ist keine solche Lösung in Sicht, im nationalen Parlament ist das Anliegen nicht mehrheitsfähig.» Die SP Bern sieht deshalb mehr Chancen, dies auf kantonaler Ebene einzuführen, so wie es andere Kantone auch schon getan haben. Schliesslich sei seinerzeit die AHV auch über diesen Weg zu Stande gekommen, meint Stämpfli. Die bürgerliche Seite übt an dieser Vorlage vor allem aus finanzieller Kritik. Der Regierungsrat schätzt die jährlichen Mehrkosten auf 200 Mio. Franken. «Damit die Initiaitve umgesetzt werden kann, müsste in erster Linie die öffentliche Hand und damit voraussichtlich der Kanton dafür aufkommen», schreibt der Regierungsrat. Für Stämpfli lohnt sich aber diese Bereitschaft: «Die Erwerbsquote wird auf lange Sicht erhöht, das ist Gleichstellung. Es ist zudem ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel.» Ob diese 24 Wochen ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel sind, das entscheidet das Volk am 18. Juni an der Urne.
Das Ja-Komitee der Elternzeit.
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Einfach erklärt
Einfach erklärt: 24 Wochen Elternzeit zusätzlich zum Mutterschaftsurlaub, das will die SP. Die Initiative kommt am 18. Juni vors Volk. Der Regierungsrat des Kantons Bern lehnt diese wegen der Kosten ab. Die SP sagt aber, es lohne sich.
Einfach erklärt: 24 Wochen Elternzeit zusätzlich zum Mutterschaftsurlaub, das will die SP. Die Initiative kommt am 18. Juni vors Volk. Der Regierungsrat des Kantons Bern lehnt diese wegen der Kosten ab. Die SP sagt aber, es lohne sich.
Die SP Bern will eine bezahlte Auszeit für erwerbstätige Eltern. Eine Erweiterung der gesetzlichen Mutterschaftsversicherung. Der Regierungsrat lehnt diese Initiative für eine kantonale Elternzeit ab.
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