Auf dem Areal soll mit einer dichten Überbauung eine Mischnutzung aus preisgünstigem Wohnraum und Arbeitsplätzen entstehen. Geplant ist Platz für rund 550 Bewohnerinnen und Bewohner sowie für weitere 500 Personen in Arbeits- und Integrationsstellen.
Neben Arbeiten und Wohnen wird in der Planung der Aspekt Freizeit eingebunden. Publikumswirksame Nutzungen wie Detailhandel und Gastronomie sind vorgegeben. Zudem soll die Mobilität der Arbeitenden und Anwohnenden durch Fusswege und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sichergestellt werden. Auch Fahrrad- und Autoabstellplätze sind eingeplant. Bei der Konzeption beachten die Planenden die Ziele des städtischen Klimareglements: Sie wollen beispielsweise mit Fernwärme heizen und mindestens 40 Bäume pflanzen. Die Aussenflächen sollen zum Aufenthalt einladen.
Beteiligt an dieser Entwicklung sind die Genossenschaft Migros Aare, die Stadt Bern, die Band-Genossenschaft, die bereits jetzt an diesem Standort in der Arbeitsintegration tätig ist, und die Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz.
Zwischen der Migros Aare und der Stadt Bern ist ein Landtausch vorgesehen. Da die Grundstücke nicht den gleichen Wert haben, wird unter anderem über einen Verpflichtungskredit als Wertausgleich zugunsten der Migros abgestimmt. Voraussichtlich kommt das Projekt am 29. November zur Abstimmung.