Zentrum Bethlehem 2.0

Anna Weiss
Hier soll es Wohnungen und Arbeitsplätze geben.

Foto: NJG

Einfach erklärt

Das Areal des Zentrum Bethlehem wird neu geplant. Es sollen Wohnungen und Arbeitsplätze entstehen. Das Stimmvolk darf nun darüber entscheiden.   

Das bereits bestehende Areal des Zentrums Bethlehem wird umentwickelt. Der Gemeinderat hat dafür eine Vorlage mit der Überbauungsordnung an den Stadtrat verabschiedet. Im nächsten Schritt darf das Stimmvolk darüber befinden.

Auf dem Areal soll mit einer dichten Überbauung eine Mischnutzung aus preisgünstigem Wohnraum und Arbeitsplätzen entstehen. Geplant ist Platz für rund 550 Bewohnerinnen und Bewohner sowie für weitere 500 Personen in Arbeits- und Integrationsstellen.

Neben Arbeiten und Wohnen wird in der Planung der Aspekt Freizeit eingebunden. Publikumswirksame Nutzungen wie Detailhandel und Gastronomie sind vorgegeben. Zudem soll die Mobilität der Arbeitenden und Anwohnenden durch Fusswege und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr sichergestellt werden. Auch Fahrrad- und Autoabstellplätze sind eingeplant. Bei der Konzeption beachten die Planenden die Ziele des städtischen Klimareglements: Sie wollen beispielsweise mit Fernwärme heizen und mindestens 40 Bäume pflanzen. Die Aussenflächen sollen zum Aufenthalt einladen.

Beteiligt an dieser Entwicklung sind die Genossenschaft Migros Aare, die Stadt Bern, die Band-Genossenschaft, die bereits jetzt an diesem Standort in der Arbeitsintegration tätig ist, und die Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz.

Zwischen der Migros Aare und der Stadt Bern ist ein Landtausch vorgesehen. Da die Grundstücke nicht den gleichen Wert haben, wird unter anderem über einen Verpflichtungskredit als Wertausgleich zugunsten der Migros abgestimmt. Voraussichtlich kommt das Projekt am 29. November zur Abstimmung.

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