Wo ist es gefährlich für Fussgängerinnen?

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Grünes Licht für zu Fuss Gehende: die Stadt geht in die Offensive.

Foto: zvg/EE

Einfach erklärt
Es gibt eine neue Internetplattform. Sie heisst walkable.ch. Dort kann man gefährliche Stellen für Fussgänger melden. Alle sind eingeladen, dort mitzumachen. Die Stadt Bern will Wege für Fussgänger verbessern.
Die Stadt Bern ist neu Partnerin einer Plattform, auf der zu Fuss Gehende neuralgische Stellen melden können. Sie erhofft sich Anstösse für Verbesserungen.

Fehlende oder zu schmale Fussgängerwege oder gefährliche Ampelschaltung bei Zebrastreifen: Menschen, die zu Fuss unterwegs sind, sehen sich oft mit Herausforderungen konfrontiert. Bernerinnen und Berner sind neu eingeladen, auf der Plattform walkable.ch gefährliche – oder besonders sichere Stellen zu melden. Dafür ist eine einmalige Registrierung nötig. Anschlies-send können Fotos mit einem kurzen Beschrieb und einer Verortung auf der Karte hochgeladen werden zu Orten in der ganzen Schweiz. Hannes Heller, walkable.ch-Projektverantwortlicher, erklärt in einer Mitteilung der Stadt Bern: «Bei einer genügenden Beteiligung der Bevölkerung ergibt sich rasch ein realistisches Bild über Mängel und bereits bestehende Qualitäten vor Ort.» Partnergemeinden der Plattform, wie neu auch die Stadt Bern, erhalten einen direkten Zugang zu diesem «kollektiven Gedächtnis» und können so den handlungsbedarf schneller erkennen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Stadt Bern habe sich zum Ziel gesetzt, dass sich alle zu Fuss Gehenden, von kleinen Kindern bis ins hohe Alter, sicher und ohne fremde Hilfe im öffentlichen Raum aufhalten und hindernisfrei fortbewegen können. «Wir werden die Plattform als Hilfsmittel benutzen», verspricht Gemeinderätin Marieke Kruit.

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