Vibrierende Gassen

Nadia Berger
Von Nadia Berger - Redaktorin
Ein Konzert am Berner Stadtfest 2022.

Foto: zvg

Einfach erklärt
Ende Juni finde das Berner Stadtfest statt. Es gibt Musik und verschiedene Stände. Für alle ist etwas dabei.
Unter dem Motto «Üsi Stadt. Üses Fescht.» lebt Berns Innenstadt nach vier Jahren vom 19. bis 21. Juni erneut im grossen Stil auf. Ein Fest für Jung und Alt, ohne Konsumzwang und mit einem breiten Angebot an Musik, Ständen sowie Speis und Trank. Gerade in Zeiten, in denen die Weltlage vielen zu schaffen macht, soll der Anlass Menschen vereinen und Freude bereiten.

«Momentan sind wir in der Intensivphase. Aber es läuft alles so, wie es sollte», sagt Präsident Yves Schott. Zumindest was das anbelangt, was geplant werden kann. Beim Wetter hoffen die Veranstaltenden auf Glück. Organisator ist der Verein Bärner Stadtfescht, der den Anlass vor allem durch Sponsoring und die Einnahmen vor Ort finanziert. Doch auch die Stadt bietet Unterstützung und erlässt die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Bodens, die Signalisation, die Strassenreinigung und den Polizeieinsatz. Die Organisatoren wollen einen solchen Anlass längerfristig etablieren. «Ähnlich wie das Zürifäscht oder die Badenfahrt. Damit wir einen weiteren regelmässigen Grossanlass für die Stadt, die Region, die Schweiz – und wer weiss – vielleicht das nahe Ausland haben», erklärt Schott. Einer, der die Menschen zusammenkommen lässt. «In Zeiten, in denen die Welt polarisiert ist und häufig online stattfindet, wollen wir eine Möglichkeit bieten, neue Leute kennenzulernen, und einen Raum für Erlebnisse schaffen. Wer weiss, vielleicht lernt man ja die Liebe fürs Leben kennen», sagt er mit einem Lachen. Sicher ist, dass beim Programm für alle etwas dabei ist. Denn Höhepunkte gebe es viele, unter anderem eine Überraschung, die bald angekündigt werde. Doch was für ihn schlussendlich zähle,  so Schott, seien die strahlenden Gesichter in den vibrierenden Gassen.

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