Hier das noch entstehende Beach Center, dort das einladende Grün und Blau des Freibads Weyerli – getrennt voneinander durch ein massives Bauwerk. Seit 1977 rast der Autobahnverkehr in luftiger Höhe über das Grenzgebiet Holligen/Steigerhubel-Bethlehem; wer von der einen auf die andere Seite gelangen will, muss Umwege auf sich nehmen. Der Platz unter dem Bauwerk dient hauptsächlich als Abstellfläche. Doch im Zusammenhang mit der Umgestaltung des ganzen Perimeters Ausserholligen wird sich das ändern. «Die Stadt Bern schafft unter dem Viadukt eine neue, durchgehende Verbindungsachse für den Fuss- und Veloverkehr und richtet einen öffentlichen Freiraum mit Aufenthaltsmöglichkeiten, Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten ein», heisst es in der Projektvision auf hallo-ausserholligen.ch. Im nördlichen Bereich, der dem Strassenlärm eher ausgesetzt ist, sollen damit verträgliche Angebote wie Ballsport oder Skatebowls entstehen. Gegen den Europaplatz hin erhält der Raum unter dem Viadukt Quartierplatzcharakter. Angedacht sind Möglichkeiten für Gastronomie, Werkstätten, Gewerbeflächen oder Ateliers. Die Umsetzung dürfte in den nächsten Jahren erfolgen.
Belebter Freiraum statt öde Abstellfläche: So ähnlich könnte es unter dem Autobahnviadukt dereinst aussehen.
Foto: zvg/Stadt Bern
Einfach erklärt
Die Autobahn führt zwischen Europaplatz und Murtenstrasse über einen Viadukt. Darunter ist heute vor allem Abstellfläche. In den nächsten Jahren ändert sich das. Der Raum wird zu einer Art Quartierplatz.
Die Autobahn führt zwischen Europaplatz und Murtenstrasse über einen Viadukt. Darunter ist heute vor allem Abstellfläche. In den nächsten Jahren ändert sich das. Der Raum wird zu einer Art Quartierplatz.
Im Rahmen des Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen gestaltet die Stadt den Raum unter dem Autobahnviadukt neu. Nebst vielen Möglichkeiten für Angebote sind zwei Stadtteile künftig enger verbunden.
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