Die Stadtberner Betriebskommission des Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik hat beschlossen, das Bauernhaus an der Rosshäusernstrasse 21-21p im Baurecht an die WBG Giebel abzugeben. Die 1985 gegründete Wohnbaugenossenschaft entzieht Immobilien der spekulativen Verwendung, indem sie als gemeinnützige Organisation ihren Mietenden nur die ausgewiesenen Kosten als Miete verrechnet. Sie setze sich für «selbstverwaltetes, preiswertes, umweltgerechtes, vielfältiges und gemeinschaftliches» Wohnen ein. «Das denkmalgeschützte ehemalige Bauernhaus soll in ein Wohnhaus mit vielfältigem Wohnraum für rund 20 Menschen umgebaut werden. Gemeinschaftsräume in und um das Haus sollen zu einer lebendigen Nachbarschaft beitragen», so Vorstandsmitglied Caroline Bühler. Die WBG Giebel zahlt für das sanierungsbedürftige Gebäude einen Franken, für den Boden einen jährlichen Baurechtzins von 22’140 Franken. Mit den Bewohnenden – es besteht eine Zwischennutzung – seien sie im Austausch. «Ein Teil von ihnen zeigt sich interessiert, an der partizipativen Projektentwicklung teilzunehmen», so Bühler. Aktuell suchen sie weitere daran interessierte Menschen. Eine Baueingabe sei für Herbst 2026 vorstellbar; «der frühestmögliche Bezugstermin ist Ende 2028.»
Genossenschaftliche Wohnungen statt halbzerfallenes Bauernhaus: Hier wirkt in den nächsten Jahren die WBG Giebel.
Foto: SG
Einfach erklärt
In Riedbach steht ein altes Bauernhaus, das saniert werden muss. Die Wohnbaugenossenschaft Giebel übernimmt es. Es wird günstige Wohnungen geben. Diese sind genossenschaftlich organisiert.
In Riedbach steht ein altes Bauernhaus, das saniert werden muss. Die Wohnbaugenossenschaft Giebel übernimmt es. Es wird günstige Wohnungen geben. Diese sind genossenschaftlich organisiert.
Gemeinnütziger Wohnraum statt Luxussanierung: Unweit des Bahnhofs Riedbach entstehen genossenschaftliche Wohnungen. Dahinter steckt eine Organisation mit Erfahrung.
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