Trotz Bauunterbruch im Zeitplan

Thomas Bornhauser
Gesamtprojektleiter Giovanni Tedesco.

Foto: BO

Einfach erklärt

Der Bau des neuen Polizeizentrums musste unerwartet unterbrochen werden. Dennoch soll es wie geplant im Jahr 2028 eröffnet werden.

Nach Problemen mit dem Untergrund stellten sich das Amt für Grundstücke und Gebäude AGG, der Kanton und die Gemeinde Köniz den Fragen der Bevölkerung.

Ein unerwartet steiniger Untergrund führte zu Austauschbohrungen für das Einbringen der Spundwände, weshalb das Bauverfahren geändert und die Baugrubensicherung im Juni bewilligt wurde. Im Moment stehen Aushubarbeiten an, die auf der Seite Bauhaus beginnen und sich hin zu Fust hinüberziehen. Ab Januar folgen Kanalisation und Bodenplatte. Im Zusammenhang mit dem Bau des Polizeizentrums Bern (PZB) wird auch die Revitalisierung und Renaturierung des Stadtbachs mit einem Spazierweg für die Bevölkerung umgesetzt. Im Bereich Bahnhof Niederwangen wird eine neue Überführung entstehen, ein Angebot für den Fussverkehr zwischen Bahnhof und dem Entwicklungsschwerpunkt «Juch-Hallmatt». Die heutigen Fussverkehrsverbindungen sind unattraktiv, verursachen lange Umwege und sind nicht für die zu erwartenden Personenströme der Zukunft gedacht. «Es war eine anspruchsvolle Wettbewerbs-aufgabe, weil es verschiedene Grundeigentümer betrifft», sagte Daniel Matti, Leiter Abteilung Verkehr und Unterhalt der Gemeinde Köniz. Gesamtprojektleiter PZB Giovanni Tedesco gab für die Inbetriebnahme des Polizeizentrums Entwarnung: Trotz Bauunterbruch werde sie wie erwartet 2028 stattfinden, «wenn sich auch gewisse interne Teilbereiche innerhalb des Jahres verschieben könnten», was wiederum nicht gross ins Gewicht fällt, weil das gesamte PZB ohnehin nicht auf einen Schlag in Betrieb genommen werden kann, nur Schritt für Schritt.

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