Standortausbau bei der reformierten Kirchgemeinde

Quartiernews der QBB
Das QBB-Forum stellt der Bevölkerung jeweils wichtige Projekte vor.

Foto: Foto: zvg

Einfach erklärt
Am 21. August geht es beim QBB-Forum um die reformierte Kirchgemeinde Bümpliz. Sie erweitert das Zentrum an der Bernstrasse 85. Gleichzeitig muss sie aber sparen und muss in den Quartieren Angebote streichen.
Im QBB Forum vom 21. August steht die reformierte Kirchgemeinde Bümpliz im Zentrum. Diese baut ihren Standort bei der Kirche Bümpliz aus und konzentriert ihre sozialdiakonischen Angebote am selben Ort. Vertreterinnen und Vertreter der Kirchgemeinde stellen das Bauprojekt vor. Weil die reformierte Kirchgemeinde Bümpliz auch wichtige soziokulturelle Funktionen in den Quartieren wahrnimmt, geht die QBB zudem der Frage nach, was der Rückzug der sozialdiakonischen Angebote aus den Quartieren für die Bevölkerung bedeutet.

Auch die reformierte Kirchgemeinde Bümpliz muss sparen. Bereits 2013 hat sie beschlossen, das Chleehus aufzugeben und auch ihre anderen Aktivitäten in den Bümplizer Quartierzentren im Kirchgemeinde- und Pfarrhaus an der Bernstrasse 85 zu konzentrieren. Das Chleehus wurde bereits 2015 geschlossen. Andere sozialdiakonische Angebote betreibt die reformierte Kirchgemeinde heute noch dezentral. 

Neues Zentrum

Am Standort Bernstrasse 85 soll ein generationen- und kulturübergreifendes Zentrum mit Angeboten und Räumen für Kleinkinder, KUW, Erwachsenenbildung, Familie, Kultur, Migration, mittleres Alter und Seniorinnen, Feiern, Gottesdiensten und Kasualien entstehen. Um alle Angebote und Büroarbeitsplätze unterzubringen, werden das Pfarrhaus und Kirchgemeindehaus umgebaut. Der Grosse Kirchenrat hat Ende 2022 das Bauprojekt in der Höhe von 4,35 Mio. CHF genehmigt. Im Frühjahr wurde das Baugesuch eingereicht und ohne Einsprachen bewilligt. Der Baubeginn ist für Februar 2024 vorgesehen. 

Antworten auf viele Fragen

Wie sieht das Bauprojekt an der Bernstrasse 85 aus? Welche Räumlichkeiten und Angebote können erwartet werden? Und was bedeutet der Rückzug der sozialdiakonischen Angebote aus den Quartieren für die Bevölkerung? Welche Lücken entstehen und wie könnten sie gefüllt werden? Diese und weitere Fragen werden im QBB Forum diskutiert. Die Präsidentin des Kirchgemeinderats, Miriam Albisetti, stellt das Umbauprojekt und das grundlegende Konzept vor. Roger Gernet, Leiter Sozialdiakonie der Kirchgemeinde, erläutert den vorgesehenen Umzug der sozialdiakonischen Angebote und die Überlegungen zur weiteren Präsenz der Kirchgemeinde in den Quartieren.

Das QBB Forum ist öffentlich. Es findet statt am Montag, 21. August von 17.30 bis 19.30 Uhr imKirchgemeindehaus Bümpliz. Interessierte sind eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen.

www.qbb.ch und www.facebook.com/Quartiermitwirkung.BuemplizBethlehem. Auskünfte: Ralf Treuthardt, Präsident, praesidium@qbb.ch.

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