«Die Arbeiten dauern länger als vorgesehen, weil verschiedene Varianten für die Sanierung geprüft werden müssen», erklärt sie. Sie möchten parallel zur Sanierung die Projekt- und Planungsarbeiten für den Bau des neuen Campus Bern der Berner Fachhochschule vorantreiben und deshalb die beiden Projekte aufeinander abstimmen. PFAS sind per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, die sich in der Umwelt nicht abbauen. Im Perimeter Ausserholligen wurde dieser Schadstoff bei der Erneuerung eines Mischwasserkanals entdeckt. Deshalb liess der Kanton den Untergrund gezielt auf PFAS prüfen. Die gefundene Belastung stammt von einem Löschschaumeinsatz 1999. Der nun anfallende Aushub wird zumindest teilweise noch behandelt und gereinigt werden müssen. «Die Finanzierung der Sanierung erfolgt unabhängig von der Realisierung des Campus Bern. Voraussichtlich 40 % der Sanierungskosten trägt der Bund. Der Rest verteilt sich auf die Grundeigentümerin SBB und den Kanton (Abfallfonds)», heisst es in der Medienmitteilung von Mitte Oktober.
Schadstofffrei, renaturiert und parkähnlich: So soll der Campus Bern einmal aussehen.
Foto: zvg/wulf architekten, STUDIOPEZ, Aron Lorincz Atelier
Einfach erklärt
PFAS sind Schadstoffe. Sie wurden in Ausserholligen gefunden, wo der neue Campus der Berner Fachhochschule gebaut wird. Nun muss der Boden saniert werden. Sie wollen die Arbeiten gut organisieren.
Bevor der BFH-Bau Form annimmt, muss im Boden aufgeräumt werden: Auf dem Areal Weyermannshaus Ost wurden im Frühling PFAS-Schadstoffe entdeckt, und zwar «eine erhebliche Belastung». Der Kanton Bern als Bauherr und die Grundeigentümerin SBB haben nun bekannt gegeben, dass das Sanierungskonzept erst im Frühling 2026 vorliegen wird.
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