Wirtschaftsverkehr ist notwendig, um die Versorgung der Stadt sicherzustellen. Der Gemeinderat rechnet mit einer Zunahme von 60 % bis ins Jahr 2050. Die Situation ist aber seit einigen Jahren schon angespannt und zugespitzt. Nun will die Stadt Bern gut zugängliche Flächen für den Gütervekehr schaffen – mit Be- und Entladezonen. Ein Pilotversuch ab dem 6. Oktober prüft während 90 Tagen, ob man bestehende Parkfelder temporär für den Warenumschlag nutzen kann. Entsprechend gekennzeichnet. Drei Pilot-standorte sind vorgesehen. Zwei in Wohnquartieren (Bühl- und Moserstrasse) und einer in der Innenstadt (Maulbeerstrasse). Von Montag bis Freitag jeweils von 7 bis 19 Uhr darf der Wirtschaftsverkehr für maximal 60 Minuten darauf parkieren. Am Wochenende stehen die Parkplätze wieder den Anwohnenden zur Verfügung. So werde der Suchverkehr reduziert und es sei eine einvernehmliche Lösung im Zusammenhang mit der Energie- und Klimastrategie der Stadt Bern, sagt der Gemeinderat. Berechtigt sind Paketzustellorganisationen sowie Inhaberinnen und Inhaber von Handwerk-Parkkarten. Nach 90 Tagen wird ausgewertet, ob die Mehrfachnutzung von Parkplätzen dauerhaft eingeführt werden kann.
Wird es in der Stadt Bern bald einfacher, Waren zu entladen?
Foto: zvg/EE
Einfach erklärt
Für den Wirtschaftsverkehr sind LIeferungen in die Stadt eine grosse Herausforderung. Nun will die Stadt Bern prüfen, ob man auf Parkplätzen spezielle Be- und Entladezonen einrichten kann. Der Pilotversuch dauert 90 Tage.
Für den Wirtschaftsverkehr sind LIeferungen in die Stadt eine grosse Herausforderung. Nun will die Stadt Bern prüfen, ob man auf Parkplätzen spezielle Be- und Entladezonen einrichten kann. Der Pilotversuch dauert 90 Tage.
Entladen, Beladen – für die Lieferanten, Handwerkerinnen und Kuriere bisher ein Spiessrutenlauf, oft auch gegen Bussen, die bei gewissen Firmen schon im Budget auftauchen. Nun sollen spezielle Be- und Entladezonen ausprobiert werden.
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