Die rund 70 Anmeldungen reichten nicht annähernd aus, um die Kosten der GEWA auch nur ansatzweise zu decken. Zudem sind die Infrastruktur und die nötigen Sicherheitsaufwendungen teurer geworden. Daraus resultiert ein finanzielles Loch. Viele begründen ihre Abwesenheit mit dem Fachkräftemangel. Die Auftragsbücher seien voll, die Kapazitäten ausgeschöpft, es fehlen die Ressourcen, um einen Stand drei Tage zu betreuen. Weitere Firmen haben sich mit einem Stand zusammengetan. Das verringert die Standfläche. Unter dem Strich heisst das: zu viel leerer Platz, zu wenig Einnahmen, zu hohes finanzielles Risiko. Die Enttäuschung im OK ist spürbar. Die Absage offenbart ein Zeichen der Zeit. KMUs suchen auf der einen Seite Personal; auf der anderen Seite wird ihr Schaffen zunehmend politisch erschwert. Der Handlungsspielraum schränkt sich ein. Das Rückgrat der Wirtschaft hat Rückenschmerzen. Verwaltung und Politik täten gut daran, die Wirtschaft wieder zu stärken, statt sie zu beschneiden. Eine GEWA hätte beispielsweise die Berufssuche junger Menschen helfen können; eine Absage, die schmerzt.
Ein Bild, das es so schnell nicht mehr geben wird in Köniz.
Foto: Foto: zvg
Einfach erklärt
2023 hätte in Köniz eine grosse Gewerbeausstellung stattfinden sollen. Doch diese musste wegen fehlender Anmeldungen und zu hoher Kosten abgesagt werden. Der Fachkräftemangel ist dabei mitschuld.
2023 hätte in Köniz eine grosse Gewerbeausstellung stattfinden sollen. Doch diese musste wegen fehlender Anmeldungen und zu hoher Kosten abgesagt werden. Der Fachkräftemangel ist dabei mitschuld.
Die Vorfreude war gross, die Vorbereitungen fortgeschritten, die Vorzeichen jedoch düster. Das OK der Ausstellung hat lange mit dem Entscheid gerungen, ehe es nun heisst: die GEWA 2023 muss abgesagt werden – aus Mangel an Anmeldungen.
Neue Beiträge
Neues Kleid
Die Haut des 6,2 Tonnen schweren Chamäleons vor dem Einkaufszentrum ist – wie sie auch in der Heimat dieser Tiere, in Madagaskar, vorkommen mag – in den letzten Jahren etwas…
Von
Marc de Roche
2 Min. zum Lesen
100’000 PS in Frauenkappelen
Am ersten Juni-Sonntag war die Hauptstrasse in Frauenkappelen nur langsam befahrbar. Die…
Von
Marc de Roche
4 Min. zum Lesen
Wichtige Forschung an Organoiden
Der aktuelle Ebola-Ausbruch zeigt einmal mehr, wie wichtig das Wissen über Krankheitserreger…
Von
Salome Guida
4 Min. zum Lesen
Herzbeschwerden und Ängste
Spontan haben wir heute eine Frau angesprochen, die vermutlich der einen Leserin…
5 Min. zum Lesen
Maisgetränk «Chicha»
Mais, Äpfel und Quitten: Peruanische Kultur und Schweizer Handwerk werden im neuen…
Von
Anna Weiss
2 Min. zum Lesen