Es sei ein wichtiger «Schritt in eine nachhaltige und zukunftsorientierte Stadtentwicklung», begrüs-sen die Sozialdemokraten das Vorhaben. Kritischer klingt’s bei der SVP: «Generell muss die Stadt nicht zu teuer bauen. Es braucht keine Leuchtturmprojekte. Wir wollen praktisch nutzbaren Wohnraum.» Auch die SP stellt ihre Forderungen: «Ein zentraler Aspekt des Projekts muss jedoch die Sicherstellung von bezahlbarem Wohnraum sein.» Weiter will sie genügend Schulraum sicherstellen und die Anzahl Parkplätze auf 0,2 pro Wohneinheit reduzieren. Das sieht die SVP ganz anders: «Das ist völlig ungenügend und wird zu starkem Suchverkehr im Quartier führen. Man muss quasi fünf Wohnungen kaufen, um einen Parkplatz zu erhalten.» Das Gewerbe muss bleiben; das sehen beide Parteien gleich: «Eine klare Sicherung der bestehenden Betriebe und die Möglichkeit für neue Gewerbeansiedlungen müssen gewährleistet werden», schreibt die SP Bümpliz Bethlehem. Das ist ganz im Sinne der SVP, «wenn damit nicht nur das EWB und staatsnahe Betriebe gemeint sind», ergänzt diese. Beide Parteien setzen sich für den Stadtteil VI und dieses Projekt ein. Ein Leuchtturm muss es nicht zwingend werden, aber reichlich Licht soll es geben.
Hier soll mehr «Licht» ins Quartier kommen
Foto: zvg/Geodaten Stadt Bern
Einfach erklärt
Mehr Wohnungen, aber auch Gewerbe soll es im Gebiet Untermatt-Ost bzw. Weyermann West geben. Die SP und die SVP haben ihre Standpunkte dazu veröffentlicht.
Mehr Wohnungen, aber auch Gewerbe soll es im Gebiet Untermatt-Ost bzw. Weyermann West geben. Die SP und die SVP haben ihre Standpunkte dazu veröffentlicht.
Der Stadtteil VI steht vor grossen baulichen Veränderungen. Über die Chancen, Risiken und Nebenwirkungen gibt es diverse Blickwinkel und Ansichten, wie die Stellungnahmen von SP Bümpliz Bethlehem sowie SVP Bümpliz zur Überbauungsordnung Untermatt-Ost (Weyermann West) zeigen.
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