Auch im Westen von Bern fehlt es an Rasenfeldern

Pierre Benoit
Die Frauenmannschaften sind beim FC Bethlehem wichtig.

Foto: Foto: PB

Einfach erklärt
Einfach erklärt: Der FC Bethlehem wurde 1964 gegründet und hat rund 400 Mitglieder. 25 Teams nehmen an der Meisterschaft teil, davon 20 im Nachwuchsbereich bei den Mädchen (4) und den Knaben (16). 
Die Zeiten, als der FC Bethlehem in der 3. Liga mit zwei Teams vertreten war und sogar die Aufstiegsspiele zur 2. Liga bestritt, liegen 30 Jahre zurück. Einmal mehr hoffen die Verantwortlichen auf bessere Zeiten.

In der Breite kennt der FC Bethlehem traditionell keinerlei Probleme. In insgesamt 25 Teams, 19 bei den Männern und 6 bei den Frauen, sind insgesamt über 300 Spielerinnen und Spieler aktiv, die meisten im Nachwuchs.

Die sehr junge 1. Mannschaft ist derzeit lediglich in der 5. Liga tätig. In der Gruppe 3 liegen die Grün-Weissen zwar auf Platz 2, doch der Rückstand auf Leader Prishtina ist mit acht Punkten zu gross, als dass man noch vom Aufstieg träumen könnte. In der Vorrunde verlor das Bethlehem-Ensemble gegen Prishtina und Thörishaus. Für das Frauenteam geht es in der 2. Liga in der Rückrunde darum, die Klasse zu erhalten, die Abstiegsgefahr ist akut.

Bruno Walker, seit vielen Jahren Finanzchef, weist auch auf die Platzprobleme hin. «Mit insgesamt 25 Mannschaften ist es schwierig, einen geregelten Spiel- und Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten, zumal nur ein Spielfeld mit einer ausreichenden Flutlichtanlage ausgestattet ist.» Walker wird am Bern-West-Fest, das vom 2. bis 4. Juni stattfindet, als OK-Mitglied wieder dafür verantwortlich sein, dass einige Franken in die Klubkasse fliessen. 

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