Die Lösung sei vorübergehend, schreibt der Kanton Bern in einer Mitteilung. Der Bund macht weiterhin von seinem Recht Gebrauch, den Kantonen vorzeitig Personen mit einem Wegweisungsentscheid zuzuweisen. Die Folge sind auch mehr Personen, die der Kanton Bern zu beherbergen hat. Die Kapazitäten der ordentlichen Rückkehrzentren sind schon heute nahezu ausgeschöpft, deshalb sucht der Kanton neue Lösungen. Eine davon ist ab Januar ein privater Schutzraum an der Riedbachstrasse 165a. In erster Linie werden Personen, die im Dublin-Verfahren auf die Ausreise warten, untergebracht. Der Kanton spricht von «kurzfristig» und «durchschnittlich mehrere Wochen». Wie die Erfahrung zeigt kann das aber auch viele Monate bedeuten. Während des befristeten Betriebs wird der kantonale Migrationsdienst regelmässig einen runden Tisch durchführen. Untergebracht sind vor allen Dingen Männer. Frauen, Kindern oder Familien seien keine vorgesehen. Aber auch für Männer gilt: Die Vergangenheit hat viele Probleme der unterirdischen Unterbringung zu Tage gefördert. Depressionen und Aggressionen sind häufig. Ob Hierbleibende oder Weggewiesene: Mensch ist Mensch; eine unterirdische Behausung darf höchstens eine Notlösung sein.
Das lange Warten unter Tage.
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Einfach erklärt
Einfach erklärt: In Bern-Brünnen gibt es Schlafplätze unter der Erde. Diese werden nun von Asylsuchenden genutzt, die bald wieder weg müssen. Die Anlage gehört einer Privatperson.
Einfach erklärt: In Bern-Brünnen gibt es Schlafplätze unter der Erde. Diese werden nun von Asylsuchenden genutzt, die bald wieder weg müssen. Die Anlage gehört einer Privatperson.
Der Kanton Bern sucht händeringend nach Unterbringungen für Asylsuchende, Bleibende und Weggewiesene. Für Letztere gibt es demnächst in Bern-Brünnen 100 Plätze. In einem privaten, unterirdischen Schutzraum.
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