«Momentan sind wir in der Intensivphase. Aber es läuft alles so, wie es sollte», sagt Präsident Yves Schott. Zumindest was das anbelangt, was geplant werden kann. Beim Wetter hoffen die Veranstaltenden auf Glück. Organisator ist der Verein Bärner Stadtfescht, der den Anlass vor allem durch Sponsoring und die Einnahmen vor Ort finanziert. Doch auch die Stadt bietet Unterstützung und erlässt die Gebühren für die Nutzung des öffentlichen Bodens, die Signalisation, die Strassenreinigung und den Polizeieinsatz. Die Organisatoren wollen einen solchen Anlass längerfristig etablieren. «Ähnlich wie das Zürifäscht oder die Badenfahrt. Damit wir einen weiteren regelmässigen Grossanlass für die Stadt, die Region, die Schweiz – und wer weiss – vielleicht das nahe Ausland haben», erklärt Schott. Einer, der die Menschen zusammenkommen lässt. «In Zeiten, in denen die Welt polarisiert ist und häufig online stattfindet, wollen wir eine Möglichkeit bieten, neue Leute kennenzulernen, und einen Raum für Erlebnisse schaffen. Wer weiss, vielleicht lernt man ja die Liebe fürs Leben kennen», sagt er mit einem Lachen. Sicher ist, dass beim Programm für alle etwas dabei ist. Denn Höhepunkte gebe es viele, unter anderem eine Überraschung, die bald angekündigt werde. Doch was für ihn schlussendlich zähle, so Schott, seien die strahlenden Gesichter in den vibrierenden Gassen.
Ein Konzert am Berner Stadtfest 2022.
Foto: zvg
Einfach erklärt
Ende Juni finde das Berner Stadtfest statt. Es gibt Musik und verschiedene Stände. Für alle ist etwas dabei.
Ende Juni finde das Berner Stadtfest statt. Es gibt Musik und verschiedene Stände. Für alle ist etwas dabei.
Unter dem Motto «Üsi Stadt. Üses Fescht.» lebt Berns Innenstadt nach vier Jahren vom 19. bis 21. Juni erneut im grossen Stil auf. Ein Fest für Jung und Alt, ohne Konsumzwang und mit einem breiten Angebot an Musik, Ständen sowie Speis und Trank. Gerade in Zeiten, in denen die Weltlage vielen zu schaffen macht, soll der Anlass Menschen vereinen und Freude bereiten.
Neue Beiträge
Neues Kleid
Die Haut des 6,2 Tonnen schweren Chamäleons vor dem Einkaufszentrum ist – wie sie auch in der Heimat dieser Tiere, in Madagaskar, vorkommen mag – in den letzten Jahren etwas…
Von
Marc de Roche
2 Min. zum Lesen
100’000 PS in Frauenkappelen
Am ersten Juni-Sonntag war die Hauptstrasse in Frauenkappelen nur langsam befahrbar. Die…
Von
Marc de Roche
4 Min. zum Lesen
Wichtige Forschung an Organoiden
Der aktuelle Ebola-Ausbruch zeigt einmal mehr, wie wichtig das Wissen über Krankheitserreger…
Von
Salome Guida
4 Min. zum Lesen
Herzbeschwerden und Ängste
Spontan haben wir heute eine Frau angesprochen, die vermutlich der einen Leserin…
5 Min. zum Lesen
Maisgetränk «Chicha»
Mais, Äpfel und Quitten: Peruanische Kultur und Schweizer Handwerk werden im neuen…
Von
Anna Weiss
2 Min. zum Lesen