Weil Energiequellen immer wichtiger werden

Thomas Bornhauser
Stück für Stück wird die künftige Energiequelle zusammengetragen.

Foto: zvg/Retze Koen

Einfach erklärt
Schülerinnen und Schüler haben eine Solaranlage installiert. Die gesamten Anlagen auf dem Dach der Schule Bethlehemacker produzieren genügend Strom. Rund 250 Haushalte könnten damit mit Strom versorgt werden.
Schülerinnen und Schüler der Volksschulen Bethlehemacker und Schwabgut setzten sich in der Projektwoche intensiv mit dem Thema Sonnenenergie auseinander. Im Rahmen des 4. Jugendsolarprojekts der Stadt Bern installierten sie auf dem Neubau der Volksschule Bethlehemacker eine Solaranlage. Die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage läuft seit rund drei Jahren und wird im Herbst fertiggestellt.

Während einer Woche arbeiteten Schülerinnen und Schüler aus je einer Oberstufenklasse der Volksschulen Bethlehemacker und Schwabgut bei der Montage der Solarpanels auf dem Dach mit. Die Jugendlichen aus diesen beiden Klassen bearbeiten im Rahmen der Projektwoche in Workshops theoretische Grundlagen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse konnten sie bei der Installation der Photovoltaik-Anlage direkt anwenden. Auch diskutierten sie über die Energiewende, bauten eine Mini-PV-Anlage, kochten mit Hilfe der Sonne und dokumentierten die Projektwoche in einer Broschüre. Sie arbeiteten bei der Montage der Solarmodule auf den Dächern unter Anleitung und Aufsicht von Fachleuten mit. Durchgeführt werden die Jugendsolarprojekte jeweils von der Organisation «Youth on the roof». Dank der grossen Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes wird das neue Oberstufengebäude mehr Energie produzieren, als es selbst benötigt. Damit könnten theoretisch rund 250 Haushalte mit Strom versorgt werden. 

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