«Es kann viel Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl geben, wenn man in kurzer Zeit etwas lernt, dass man dann fürs Leben nutzen kann», so Regina Stucki, die Betriebsleiterin des Mütternzentrums Bern West. Der Kurs war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg. 25 Frauen bewiesen ihre Entschlossenheit, etwas ihnen völlig Neues zu lernen. Für viele war es der erste Versuch, mit einem Velo zu fahren und die Balance zu halten. Erstmals dieses Jahr stand zusätzlich ein Kurs für Fortgeschrittene zur Auswahl: sich mit dem Velo im Verkehr bewegen, Kreisel fahren, Verkehrsregeln kennen. Gemeinsam fuhren Kursleitung und Teilnehmerinnen die eigenen Wege im Quartier ab. Damit die Frauen die Kurse überhaupt besuchen konnten, wurden ihre Kinder derweilen im MüZe betreut. «Velofahren zu können, bedeutet für die Frauen mehr Freiraum und Selbständigkeit. Sich dieser Herausforderung als Erwachsene zu stellen, braucht Mut und Neugier», so Stucki.
Auf dem Schulhausplatz im Tscharni wurde eifrig geübt.
Foto: Foto: zvg/Franziska Frutiger
Einfach erklärt
In den Herbstferien fanden wieder Velokurse für Frauen statt. Einige sind noch nie mit einem Velo gefahren, andere wissen bereits wie und lernten, in ihrem eigenen Quartier zu fahren.
In den Herbstferien fanden wieder Velokurse für Frauen statt. Einige sind noch nie mit einem Velo gefahren, andere wissen bereits wie und lernten, in ihrem eigenen Quartier zu fahren.
Zum dritten Mal in Folge bot das Mütterzentrum (MüZe) in Kooperation mit Pro Velo Bern während den Herbstferien Velofahrkurse für Migrantinnen an. In 6 x 2 Stunden lernen die Teilnehmerinnen das Gleichgewicht zu finden, anzufahren, zu bremsen und zu lenken. Denn Velofahren ist bei weitem nicht für alle selbstverständlich.
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