Mehr Grün und Schatten

Nadia Berger
Von Nadia Berger - Redaktorin
Die Schule Tscharnergut könnte schon bald anders aussehen.

Foto: zvg

Einfach erklärt
Die Schule Tscharnergut wird saniert. Der Umbau ist in Planung. Nächstes Jahr können die Stimmberechtigten darüber abstimmen.
Die Planungen für die Gesamtsanierung der Schule Tscharnergut schreiten voran. Neben zusätzlichen Klassen sollen mehr Grün und Schatten entstehen. Die Abstimmung ist für nächstes Jahr vorgesehen.

Die Schule Tscharnergut ist in die Jahre gekommen. Seit über 60 Jahren werden die Gebäude an der Fellerstrasse 18, 20, 22 und 24 für den Schulbetrieb genutzt. Im Februar 2024 bewilligte der Stadtrat deshalb einen Projektierungskredit von 6,99 Mio. Franken für die Gesamtsanierung. Damals rechnete die Stadt mit Gesamtkosten zwischen 50 und 66 Mio. Franken. Seither ist die Planung konkreter geworden. Sie müsse unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden, erklärt Nora Vitale von Hochbau Stadt Bern. Sie informierte am 10. August über den Stand des Projekts. Beim Umbau gelte es, Altes zu erhalten und neuen Bedürfnissen gerecht zu werden: Die Gebäude 20, 22 und 24 stehen unter Denkmalschutz, dennoch sollen fünf zusätzliche Klassen Platz finden. Verändern soll sich auch der Aussenraum. Rund 20 % des Areals sollen entsiegelt werden. Neue Bäume und weitere Bepflanzungen sollen für mehr Schatten sorgen und der Hitze im Sommer entgegenwirken. Am Rand des Schulhausplatzes sind zudem Bäume und ein Brunnen vorgesehen. Wie der künftige Schulhof aussehen soll, konnten die Kinder und Jugendlichen mitgestalten. Nach einer ersten Mitwirkung 2024 wurden im vergangenen Mai erneut Ideen gesammelt. Diesmal für alle Kinder aus dem Quartier, die den Schulhof nutzen. Die Wünsche sind konkret: mehr Schatten, mehr Möglichkeiten zum Spielen, eine bessere Beleuchtung und mehr Farbe. Vieles davon sei in die Planung eingeflossen, weitere Vorschläge würden derzeit geprüft, so Natale. Die Volksabstimmung ist für nächstes Jahr vorgesehen. Bei einem Ja soll in mehreren Etappen und bei laufendem Schulbetrieb gebaut werden. Ältere Schülerinnen und Schüler sollen zeitweise in den Brünnenpavillon ausweichen. Insgesamt wird mit rund vier Jahren Bauzeit gerechnet. Der Abschluss der Sanierung ist für 2033 geplant.

GEKENNZEICHNET:
Teile diesen Artikel

Neue Beiträge

Nicht nur schöne Erinnerungen

Lange ist es her, seit der SC Bümpliz 78 in der Nationalliga B spielte und dem stolzen FC Basel auf der Bodenweid ein 0:0 abtrotzte. Der 8. November 1992 ging…

10 Min. zum Lesen

Die Kegel wanken

Die laufenden Schweizermeisterschaften in Heimberg sind geprägt von Wettkampf und geselligem Beisammensein.…

5 Min. zum Lesen

Einstein – oder besser «die Einsteins»?

Vor langer Zeit lernte ich in der Schule, dass Albert Einstein ein…

3 Min. zum Lesen

«Bitte werft nichts aus dem Auto»

Zufällig im Migros-Restaurant Westside angetroffen – bei einer Gluthitze draussen: vier Leute…

5 Min. zum Lesen

Ein Jahrzehnt Ekstase

Zehn Jahre lang wurde auf der Hueb in Frauenkappelen getanzt und gefeiert.…

4 Min. zum Lesen