Halbherziges Verdichten

Sacha Jacqueroud
Von Sacha Jacqueroud - Chefredaktor
Timur Akçasayar (SP), Stadtrat und Delegierter der QBB.

Foto: zvg

Einfach erklärt
Die renovierungsbedürftigen Häuser der Stadt Bern bei «Bümpliz Höhe» sollen saniert werden. Die SP Bümpliz Bethlehem will das vorliegende Projekt mit Anträgen optimieren.
Die Stadt Bern will ihre Liegenschaften an der Bernstrasse 38–44 sowie Gotentrasse 23 sanieren und damit das Areal zwischen den Volksschulen Schwabgut (nördlich) und Höhe (südlich) sowie zwischen dem Stöckacker-Quartier im Osten und dem Dorfkern von Bümpliz entwickeln. Im Moment läuft die Mitwirkung und die SP Bümpliz Bethlehem meldet ihre Bedenken an.

«Mit der Arealentwicklung sollen die Voraussetzungen für eine qualitativ hochstehende, verdichtete und nachhaltige Wohnüberbauung mit preisgünstigem Wohnraum sowie ergänzenden Gewerbe- und Arbeitsflächen geschaffen werden», schreibt die Stadt Bern. Guter Ansatz stellt die SP fest, moniert aber einige Dinge. Unter anderem die Höhe der Gebäude. Die beläuft sich auf 26 Meter, gedacht als Abstufung zum schützenswerten Ortsbild unmittelbar nebenan. Das sei nicht nötig, findet die SP und will Gebäude von mindestens 55 m bis maximal 75 m zulassen. Zudem will die SP, dass die Stadt Bern selbst als Bauherrin sicherstellt, dass genügend bezahlbarer Wohnraum entsteht.  In der Zone mit Planungspflicht (ZPP) soll im Sektor 3.2 der Bedarf an gewerblicher Nutzung geklärt werden. Sie schlägt eine Abstimmung mit dem KMU Bern West vor. Die SP Bümpliz Bethlehem will deshalb mit sechs Anträgen einwirken, um das volle Potenzial dieses Vorhabens auszuschöpfen. Die finale Vorlage soll dann 2027 dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden.

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