Grosser Abgang und grosse Geschäfte in der QBB

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Von PD
Rachel Picard, abtretende Geschäftsführerin der QBB.

Foto: Foto: zvg/Rachel Picard

Einfach erklärt
Einfach erklärt: Das QBB ist die Quartierkommission in Bümpliz-Bethlehem. Dort tirtt die Chefin, Rachel Picard, zurück. Neuer Chef ist Joachihm von Siebenthal. Zudem sprachen die QBB-Mitglieder über verschiedene Neubauprojekte.
Die QBB hat sich in diesem Jahr bisher nebst den Projekten in den Foren auch mit einem personellen Entscheid beschäftigt: Rachel Picard, die allseits geschätzte Geschäftsführerin und Kollegin, hat entschieden, ihre Stelle abzugeben und sich neuen Herausforderungen zu stellen.

 Gewerbe- und Dienstleistungsnutzung sowie die Wohnungen). Dabei ist die Stöckackerstrasse, welche unmittelbar vor dem Freibad Weyerlei verläuft, die einzige Erschliessungsstrasse. Die QBB wird sich auch künftig dafür einsetzen, dass für die Stöckackerstrasse ein verkehrsberuhigendes Regime und eine adäquate Gestaltung ausgearbeitet wird.

Anspruchsvolle Koordination

Im Forum vom 19. Juni wurde dann von Hochbau Stadt Bern der aktuelle Stand der Planung der Erweiterung und der Sanierung der Volksschule Stöckacker erläutert. Aufgrund der Sparmassnahmen FIT II und der Arbeiten am Fernwärmenetz im Stöckacker verzögert sich das Projekt. Es werden mit der umliegenden Eigentümerschaft Verhandlungen geführt, damit die Baustellenzufahrt für die Sanierung über die Bienenstrasse erfolgen kann. Für den Neubau werden schliesslich Parzellen der Familiengärten aufgehoben. In diesem Zusammenhang wird deutlich, welche Auswirkungen die verschiedenen Projekte auf das umliegende Gebiet und die Anwohnerschaft haben werden: Die zahlreichen Projekte zwischen Europaplatz und Weyerli werden in den kommenden Jahren erheblichen Baustellenverkehr und auch Baustelleninstallationen zur Folge haben. Dies bedeutet für die angrenzen Quartiere Stöckacker und Untermatt eine starke Belastung und es braucht eine gute Koordination und Kommunikation. Hier wird die QBB eine wichtige Funktion haben, um auch die Anliegen aus der Bevölkerung einbringen zu können – beispielsweise werden Massnahmen nötig sein, um die Schulwegsicherheit zu gewährleisten.

Weitere Projekte in Planung

Auch in weiteren Gebieten des Stadtteils Bern West stehen bauliche Veränderungen an. Coop möchte sein Gebäude an der Kasparstrasse 7 bis 9 erweitern. Gegen Osten wird das Gebäude ausgebaut und innerhalb neu strukturiert. Der Restaurantbetrieb bleibt erhalten, auf dem Dach ist eine grosse Photovoltaik-Anlage geplant. Beim Aussenraum soll die Zugängigkeit und die Durchlässigkeit verbessert werden. Auch das angrenzende Demenzzentrum am Kornweg soll ersetzt werden. Geplant ist ein Neubau für das Demenzzentrum mit bleibender Kapazität auf fünf Stockwerken. Zudem baut der gemeinnützige Verein für die Betreuung Betagter in Bümpliz (VBBBü) auf dem Areal ein fünfgeschossiges Haus mit Alterswohnungen. Schliesslich hat auch die Baugenossenschaft Pro Familia Kirchacker gemeinsam mit der Stadt ihre Studie zur Verdichtung der bestehenden Siedlung an der Bottigen-, Fröschmatt-, Zypressen- und Heimstrasse im Forum vom Mai präsentiert. Beschäftigt hat sich die QBB zu diesem Projekt insbesondere mit Fragen zum Wohnungsmix, zu den Durchwegungen und auch die Frage nach entsprechendem Schulraum wurde angesprochen.

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