Der karitative Verein Kar-li wurde 2021 in Bern gegründet. Er setzt sich für Menschen am Rande der Gesellschaft ein, anfangs noch mit Haar- und Bartschnitten, mittlerweile auch mit Produkten des täglichen Lebens. In Bern bietet der Verein Coiffeurdienstleitungen im Treffpunkt Punkt 6, in der Jugendnotschlafstelle Pluto oder bei Medina an. Weiter ausgezeichnet wurden Projekte, die von Quartierbewohnenden selbst initiiert wurden. Die IG Kleefeld aus Bümpliz ist eines davon. Der Verein hat zum Ziel, das Kleefeld beispielsweise durch Märkte, Quartierfeste, Veloflicktage oder Fussballturniere zu beleben. Ähnlich versucht auch der Quartierverein und das Forum «Wittigkofe läbt», den Innenhof des Einkaufszentrums durch Tauschaktionen, Mittagskaffees oder Jassturniere zu beleben. «Ich freue mich immer riesig, den Preisträgern eine Bühne für ihre einmaligen Projekte und das unermüdliche Engagement für ihre Mitmenschen zu bieten», sagte die ehemalige Sozialdirektorin Franziska Teuscher an der Verleihung. Der Sozialpreis wird jährlich vergeben und jeweils halb durch die Warlomont-Anger-Stiftung und die Direktion für Bildung, Soziales und Sport finanziert. Bedinungen zur Teilnahme sind, dass das jeweilige Engagement nicht entlöhnt wird und der Berner Bevölkerung zugute kommt.
Franziska Teuscher bei der Verleihung am Konservatorium in Bern.
Foto: zvg
Einfach erklärt
Jedes Jahr wird der Berner Sozialpreis vergeben. 2024 haben drei Projekte gewonnen. Sie setzen sich freiwillig für andere Menschen aus Bern ein.
Am 5. Dezember, am UNO-Tag der Freiwilligen, wurden die Gewinnerinnen des «Berner Sozialpreises 2024 freiwillig.engagiert» gekrönt: mit 10'000 Franken der Verein Kar-li, mit je 5000 Franken der Verein IG Kleefeld sowie das Forum «Wittigkofe läbt» zusammen mit dem Quartierverein Wittigkofen.
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