Feierlich, festlich und kameradschaftlich

Quartiernews der QBB
Vize-Stadtratspräsidentin Jelena Filipovic, wohnhaft im Tscharnergut und gut mit dem Quartier vertraut, hielt die 1.-August-Rede.

Foto: zvg/Bernardo Albisetti

Einfach erklärt
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Im Brünnengut fand am 1. August wie jedes Jahr die traditionelle Bundesfeier statt. Trotz des bedeckten Wetters kamen viele Quartierbewohnerinnen und -bewohner, darunter auch viele Familien, die sich rege am Lampionbasteln beteiligten. Auch ein kurzer Regenschauer konnte die Feierstimmung nicht trüben – man brachte sich kurz in der Pfrundscheune ins Trockene und konnte danach erfrischt weiterfeiern.

Vize-Stadtratspräsidentin Jelena Filipovic, wohnhaft im Tscharnergut und gut mit dem Quartier vertraut, hielt die 1.-August-Rede. Sie beschrieb die Schweiz als ein Land, das auf der harten Arbeit und dem gesellschaftlichen Beitrag zahlreicher Menschen aufbaut, Schweizerinnen und Schweizer ebenso wie Migrantinnen und Migranten. Mit dem Bild eines Gartens betonte sie, dass gesellschaftlicher Fortschritt nur durch gemeinschaftliches Engagement, Solidarität und Vielfalt möglich ist. Der wichtige Beitrag der Migrationsbevölkerung sei anzuerkennen und auch mit einer aktiven Beteiligung zu würdigen. Die Schweiz solle nicht durch Herkunft, sondern durch Mitverantwortung bestimmt werden. In diesem Sinn rief Jelena Filipovic dazu auf, gemeinsam an einer gerechten und offenen Gesellschaft zu arbeiten. Zum Abschluss übergab sie das Wort an Zahraa Alassadi, einer engagierten Unternehmerin aus dem Quartier, die sich seit Jahren unermüdlich für die Gemeinschaft und das Quartier einsetzt. In einer kurzen Rede verdeutlichte Zahraa Alassadi, dass der Nationalfeiertag für alle Menschen in der Schweiz – unabhängig ihrer Herkunft – eine Erinnerung an die gemeinsamen Ziele und Werte darstellen kann. 

Beim Eindunkeln wurde schliesslich das grosse 1.-August-Feuer angezündet, das die alte Tradition der Höhenfeuer aufnimmt und so ein Symbol der Freiheit und des Zusammenhalts darstellt. Auch dieses Jahr begeisterte dieses Schauspiel alle Zuschauenden.

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