Die ursprüngliche Idee, das Quartier im Dezember mit leuchtenden Laternen zu erhellen, stammt wahrscheinlich vom Tscharni-Urgestein Hansjörg Uehlinger. Sein Sohn Thomas hat sich zusammen mit den Pfadfindern erstmals im Jahr 1967 um die Umsetzung gekümmert. Damals war es ein richtiger Wettbewerb mit Altersklassen, Jury, Ranglisten und Preisverteilung. Später konnten alle Teilnehmenden jeweils ihre Stimme für drei Arbeiten abgeben. Heute gilt: Mitmachen ist wichtiger als Siegen. Es geht um das gemeinsame Basteln, ganz ohne Leistungsdruck. Die Kinder können sich am reich beladenen «Gschänklitisch» einen Preis aussuchen. Die Reihenfolge wird ausgelost. Auf dem Dorfplatz Tscharnergut, vor der Reformierten Kirchgemeinde Bethlehem, vor der Katholischen Kirchgemeinde Mauritius, vor dem Wohnheim Acherli und auf dem Ansermetplatz bringen sie mit ihren gebastelten Laternen Farbe und Wärme ins Quartier. Silvia Birnstiel vom Quartierzentrum Tscharnergut ist hoch erfreut: «Dieses Jahr wurden 210 Bilder gemalt, geklebt und geschnitten. Werke, die keinen Platz in den grossen Laternen fanden, werden in den beleuchteten Fenstern der Quartierbibliothek Gäbelbach an der Weiermattstrasse 40 ausgestellt.» «Lueget die schöne Latärne – mir sy jitze z’Bethlehem», hörte man kürzlich im 8er-Tram Richtung Brünnen. Die Laternen bringen neben Farbe und Wärme also auch Freude.
Die ausgestellten Laternen verschönern die Adventszeit.
Foto: zvg
Einfach erklärt
Im November haben viele Kinder zusammen Laternen gebastelt. Sie sind nun an verschiedenen Orten im Quartier zu sehen. Die Kinder durften sich danach ein Geschenk aussuchen.
Im November haben viele Kinder zusammen Laternen gebastelt. Sie sind nun an verschiedenen Orten im Quartier zu sehen. Die Kinder durften sich danach ein Geschenk aussuchen.
Im Tscharni bastelten im November unter Aufsicht des Kulturvereins «westwind6» um die 40 Kinder Laternen für eine weihnachtliche Quartierbeleuchtung. Sie sind nun an verschiedenen Orten im Quartier ausgestellt.
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