Farbe und Wärme fürs Quartier

Marc de Roche
Die ausgestellten Laternen verschönern die Adventszeit.

Foto: zvg

Einfach erklärt
Im November haben viele Kinder zusammen Laternen gebastelt. Sie sind nun an verschiedenen Orten im Quartier zu sehen. Die Kinder durften sich danach ein Geschenk aussuchen.
Im Tscharni bastelten im November unter Aufsicht des Kulturvereins «westwind6» um die 40 Kinder Laternen für eine weihnachtliche Quartierbeleuchtung. Sie sind nun an verschiedenen Orten im Quartier ausgestellt.

Die ursprüngliche Idee, das Quartier im Dezember mit leuchtenden Laternen zu erhellen, stammt wahrscheinlich vom Tscharni-Urgestein Hansjörg Uehlinger. Sein Sohn Thomas hat sich zusammen mit den Pfadfindern erstmals im Jahr 1967 um die Umsetzung gekümmert. Damals war es ein richtiger Wettbewerb mit Altersklassen, Jury, Ranglisten und Preisverteilung. Später konnten alle Teilnehmenden jeweils ihre Stimme für drei Arbeiten abgeben. Heute gilt: Mitmachen ist wichtiger als Siegen. Es geht um das gemeinsame Basteln, ganz ohne Leistungsdruck. Die Kinder können sich am reich beladenen «Gschänklitisch» einen Preis aussuchen. Die Reihenfolge wird ausgelost. Auf dem Dorfplatz Tscharnergut, vor der Reformierten Kirchgemeinde Bethlehem, vor der Katholischen Kirchgemeinde Mauritius, vor dem Wohnheim Acherli und auf dem Ansermetplatz bringen sie mit ihren gebastelten Laternen Farbe und Wärme ins Quartier. Silvia Birnstiel vom Quartierzentrum Tscharnergut ist hoch erfreut: «Dieses Jahr wurden 210 Bilder gemalt, geklebt und geschnitten. Werke, die keinen Platz in den grossen Laternen fanden, werden in den beleuchteten Fenstern der Quartierbibliothek Gäbelbach an der Weiermattstrasse 40 ausgestellt.» «Lueget die schöne Latärne – mir sy jitze z’Bethlehem», hörte man kürzlich im 8er-Tram Richtung Brünnen. Die Laternen bringen neben Farbe und Wärme also auch Freude.

GEKENNZEICHNET:
Teile diesen Artikel

Neue Beiträge

Ein Hauch von Hollywood

Wer aufmerksam den Abspann der Filme in Kino und Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen liest, stösst immer wieder auf den Eintrag «Produzent: Stefan Eichenberger». Doch wer macht das schon? Dabei begegnet…

4 Min. zum Lesen

Ein Biber erzählt

Das Bundesamt für Umwelt schreibt über den Biber: «Dieses Tier gestaltet durch…

4 Min. zum Lesen

Mit dem Tscharni (auf)gewachsen

Es ist heiss, als ich in bekannter Manier auf Kurt Brönnimann zugehe.…

4 Min. zum Lesen

Neuer Schwung für alten Anlass

Jeweils am letzten Samstag im August verwandelt sich das Dorfzentrum von Oberwangen…

2 Min. zum Lesen

Die unsichtbaren Arbeitsbienen

Die Bümplizer-Chilbi steht vor der Tür – und Menschen von jung bis…

5 Min. zum Lesen