«Bezahlbarer Gewerberaum, nicht nur Wohnraum»

Sacha Jacqueroud
Von Sacha Jacqueroud - Chefredaktor
Preisträger Ruedi Flückiger (links) und Janosch Weyermann.

Foto: zvg

Einfach erklärt

An der Mitgliederversammlung des KMU Stadt Bern wirken viele aus dem Stadtteil VI mit. Präsident Peter Steck und neu auch Janosch Weyermann. Den Berner Gewerbebär gewinnt in diesem Jahr Ruedi Flückiger.

Der Stadtteil VI spielt im Gewerbeverband der Bundestadt eine tragende Rolle. Nicht nur, weil er von Peter Steck präsidiert wird, sondern auch, weil mit Janosch Weyermann ein weiterer «Westler» einstimmig in den leitenden Ausschuss gewählt wurde.

Mit einer wichtigen Funktion. Als Stadtrat wird er zum tragenden Bindeglied zwischen Politik und Wirtschaft. Weyermann ersetzt Peter Bernasconi, der über 20 Jahre für den KMU Stadt Bern im leitenden Ausschuss mitgearbeitet hat. «Mir kommt es gar nicht so lange vor», kommentiert der Geehrte als Dank für die gute Zusammenarbeit. Noch mehr Ehre gibt es für den diesjährigen Preisträger des «Gewerbebären». So-zialpartnerschaften seien eine der wichtigsten Errungenschaften und die Grundlage für gleich lange Spiesse im Wettbewerb. Deshalb herrsche Arbeitsfriede und Streiks bleiben erspart, sagt eingangs Marc Kobel. Einer, der stets mit Augenmass dafür gesorgt hat, ist Ruedi Flückiger. Der Schwarzenburger Sozialdemokrat stand auch am Anfang der Erfolgsgeschichte der SwissSkills. Grund genug, ihm den Gewerbebären 2025 zu übergeben. «Diese Verleihung überschreitet Grenzen», dankt der Preisträger für die Ehre. Die heitere Stimmung trüben vermochte einzig der nach wie vor steinige Weg für mehr Anerkennung des Gewerbes in der Stadt Bern. «Wenn die Stadt überall für bezahlbaren Wohnraum sorgt, dann sollte sie auch für bezahlbaren Gewerberaum sorgen», plädiert Präsident Peter Steck und erntet viel Zuspruch seitens der Mitglieder.

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