Bau für die Zukunft: Eishalle und Hallenbad

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Visualisierung des Neubaus.

Foto: zvg/Maaars Architektur Visualisierungen

Einfach erklärt
Die Stadt Bern will im Weyermannshaus eine neue Eishalle und ein neues Hallenbad bauen. Die heutige Anlage ist schon mehr als 50 Jahre alt. Im Februar 2025 kommt die Abstimmung vors Volk.
Ein neues Hallenbad und eine neue Eishalle soll es in Bern West geben. Das kommunizierte der Gemeinderat Ende August und verabschiedete die Abstimmungsvorlage für den Baukredit von 107,2 Mio. Franken zuhanden des Stadtrates.

Die Sport- und Freizeitanlage Weyermannshaus liege innerhalb des «kantonalen Premium Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen», so die Botschaft des Gemeinderats. «Das Gebiet wird sich in den nächsten Jahren zu einem neuen Stadtquartier entwickeln.» Das Weyerli werde somit zukünftig noch viel stärker genutzt als heute. Als Freibad 1957 erbaut und 1970 mit einem Hallenbad sowie einer offenen Kunsteisbahn erweitert, ist die Anlage in die Jahre gekommen. 2011 wurde zwar ein Teil der Garderoben umgebaut und saniert, 2017 das Eishockeyfeld und auf die Saison 2022 hin auch das Freibad. Doch insgesamt sei die Anlage in einem «schlechten bautechnischen Zustand», auch seien die Gebäude nicht energieeffizient. Deshalb sollen das Hallenbad und eine Eishalle komplett neu gebaut werden, letztere im unteren Gebäudeteil. «Somit steht mehr Freifläche für das Freibad zur Verfügung.» Die kombinierte Nutzung von Eisanlage und Hallenbad ist ein schweizweites Pilotprojekt und soll einen Minergie P-Eco-Standard erreichen. Sofern der Stadtrat die Abstimmungsvorlage genehmigt, wird die Bevölkerung voraussichtlich im Februar 2025 darüber befinden.

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