«Girls» – und neu auch «Ladies»

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Eine Szene aus dem 28+-Turnier.

Foto: SGC/Thomas Wassmer

Einfach erklärt
Der Swiss Girls Cup ist ein Mädchen-Fussballturnier. Es findet seit einigen Jahren auf der Bodenweid statt. Dieses Mal spielten zum ersten Mal auch Frauen mit. Es ist das grösste solche Turnier der Schweiz.
Mit rund 1400 Spielerinnen gilt er als das grösste Mädchenfussballturnier der Schweiz: der Swiss Girls Cup. Am Wochenende des 20. und 21. Juni fand er zum achten Mal statt – und zum ersten Mal mit einer Seniorinnenkategorie.

Hochbetrieb auf der Sportanlage Bodenweid: Hunderte junger Fussballerinnen stellen in der bereits am Morgen grossen Hitze ihren grossen Einsatz unter Beweis. Aus Bern West dabei sind der SC Holligen 94 (FF-07, FF-09) und der SC Bümpliz 78 (FF-14, FF-17). Zum ersten Mal dürfen dieses Mal auch Erwachsene mitkicken: Am Seniorinnenturnier (28+) treten zehn Teams an. «Die Idee entstand während der letztjährigen EM aus einem Scherz heraus, im Gespräch mit einem Mitstreiter aus der Region Basel und einem Freiburger Freund, Raphy Rossier», erzählt Initiant und Hauptverantwortlicher Sacha Meister. Er ist kein unbekannter Name in der Szene, war er doch langjähriger Trainer und Verantwortlicher für verschiedene Mädchenteams im Osten Berns sowie in der Stadt und ist neu Assistenztrainer beim jungen 4.-Liga-Frauenteam des FC Blau-Weiss Oberburg. Die drei Freunde aktivierten ihre Kontakte und bald trudelten die ersten Anmeldungen herein. «Wir wollten bewusst Teams aus der ganzen Schweiz dabeihaben», sagt er. Rossier, als Coach über 20 Jahre lang aktiv im Frauen- und Mädchenfussball im Kanton Freiburg, stellte ein Seniorinnen-Team aus ehemaligen, ligaerfahrenen Spielerinnen zusammen, ergänzt mit Neulingen. Ähnlich sah es bei anderen Teams aus. «Die Freude am Sport soll im Vordergrund stehen», betont Meister. Rossier ergänzt: «Auch ehemalige Spielerinnen, Mamas oder ältere Debütantinnen haben das Recht, Fussball zu spielen.» 

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