Süsses Bekenntnis zu Bern West

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Thomas Kauffmann (Werksleiter Toblerone Werk Bern Brünnen), Guy Parmelin (Bundespräsident), Marieke Kruit (Stadtpräsidentin von Bern) und Volker Kuhn (Executive Vice President & President Mondelez Europe)

Foto: zvg

Einfach erklärt
In Brünnen ist seit 1985 ein Toblerone-Werk. Nun hat die Besitzerfirma Mondelez für 65 Mio. Franken ausgebaut.
65 Mio. Franken-Investition: Mondelez hat die Toblerone-Produktion in Brünnen ausgebaut. Am 10. März weihten die Verantwortlichen die neue Produktionslinie gemeinsam mit Bundesrat Guy Parmelin ein.

Nach einem Jahr Um- und Ausbauarbeiten war es soweit: Bundesrat Guy Parmelin durchschnitt zusammen mit Thomas Kauffmann, Werksleiter des Toblerone-Werks Brünnen, die Berner «Stapi» Marieke Kruit und Volker Kuhn, Exekutive Vice President und President Mondelez Europe, das Band zur Produktionsanlage. 

Das Unternehmen Mondelez bekennt sich zum Tobleronewerk Bern Brünnen. Wohl nicht zuletzt, weil dank der Schweizer Produktion das Schweizer Kreuz auf den Packungen stehen darf. Letztes Jahr investierte das Mutterhaus deshalb 65 Mio. Franken. Umgesetzt wurden eine neue Produk-tionslinie, die Modernisierung von Logistik und Infrastruktur sowie die Erweiterung einer Fertigungsanlage und der Masse-Fertigung. Mondelez spricht deshalb vom «globalen Kompetenzzentrum für die Schweizer Marken-ikone Toblerone». Im seit 1985 bestehenden Werk in Brünnen können nun bis zu vier Mio. Tobleroneprodukte hergestellt werden – jeden Tag. Sie werden in 120 Länder exportiert und machen 90 % der globalen Tobleroneprodukte aus. «Das Investment unterstreicht unsere starke Verbundenheit zum Standort und zu dieser Schweizer Traditionsmarke», sagte Bernhard Kletzmair, Managing Director Mondelez Schweiz und Österreich. Bundespräsident Guy Parmelin betonte ebenfalls die Stärke der Marke: «Wenn es ein Produkt gibt, das weltweit für die Schweiz steht, dann ist es Schokolade. Und unter den Schweizer Schokoladen nimmt Toblerone einen ganz besonderen Platz ein.»

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