Mit der Initiative verlangen die Initiierenden, dass das Angebot an Rasensportfeldern bedarfsgerecht ausgebaut wird. Konkret soll die Kapazität spätestens zehn Jahre nach einer Annahme um mindestens 12’000 Nutzungsstunden erhöht und diese Vorgabe in der Gemeindeordnung festgeschrieben werden. Der Gemeinderat zeigt sich willens, dem Bebesser nachzukommen und teilt das grundsätzliche Ziel der Initiative. Auch die im November 2024 verabschiedete Rasensportstrategie sieht zahlreiche Massnahmen vor, um zusätzliche 12’000 Nutzungsstunden zu ermöglichen. Dennoch lehnt der Gemeinderat eine fixe Vorgabe in der Gemeindeordnung ab, wie er Mitte Dezember kommunizierte. Eine solche sei nicht stufengerecht und würde den Rasensport gegenüber anderen Nutzungen priorisieren, was in der Interessenabwägung zu Konflikten führen könnte. Zudem möchte sich der Gemeinderat Handlungsspielraum bewahren, um auf veränderte Bedürfnisse oder eine angespannte finanzielle Lage reagieren zu können. Stattdessen will er einen Gegenvorschlag erarbeiten, der das Anliegen der Initiative aufnimmt, ohne die strategische Flexibilität der Stadt einzuschränken. Er beantragt beim Stadtrat dafür eine Fristverlängerung von sechs Monaten. Der Stadtrat soll den Gegenvorschlag im Frühsommer erhalten.
Flächen für Rasensport sind begehrt.
Foto: zvg/EE
Einfach erklärt
In Bern gibt es zu wenig Rasensportfelder. Der Gemeinderat will aber keine feste Zahl in die Gemeindeordnung schreiben. Darum plant er einen Gegenvorschlag zur Rasensport-Initiative.
In Bern gibt es zu wenig Rasensportfelder. Der Gemeinderat will aber keine feste Zahl in die Gemeindeordnung schreiben. Darum plant er einen Gegenvorschlag zur Rasensport-Initiative.
Der Mangel an Rasensportfeldern in der Stadt Bern bleibt ein politisches Thema. Der Gemeinderat will der städtischen Initiative «Mehr Rasensportfelder für alle!» deshalb einen Gegenvorschlag gegenüberstellen und beantragt dafür eine Fristverlängerung von sechs Monaten.
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