«Ein voller Erfolg»

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Historisch war auch das Viertelfinalspiel der Schweiz gegen Spanien.

Foto: SG

Einfach erklärt
Die Frauen-EM 2025 in Bern war ein grosser Erfolg. Die Ziele wurden erreicht. Fans und Stadt profitierten. Die Stimmung war gut. Viele Menschen kamen in die Fanzonen. Hotels waren gut belegt.
Die Erwartungen sind übertroffen, die ambitionierten Ziele fast durchgehend erreicht. Der Schlussbericht der «Host City», also der Gastgeberstadt Bern, zeigt eine positive Bilanz der Fussball-Europameisterschaft vom vergangenen Sommer.

Im Juli 2025 fand die Fussball-EM der Frauen in der Schweiz statt; mit drei Gruppen- und einem Viertelfinalspiel im Stadion Wankdorf. Der Mitte Dezember veröffentlichte Schlussbericht der Host City Bern zeigt, dass die Organisierenden um die Co-Gesamtprojektleitenden Hannah Sutter und Marc Heeb gute Arbeit geleistet haben – und dass sowohl die Stadt wie auch die Spielerinnen und Fans profitiert haben. «Neue Massstäbe gesetzt», «als bisher erfolgreichste, bestorganisierte und nachhaltigste Frauenfussball-Europameisterschaft in die Geschichte eingehen», «voller Erfolg für Stadt und Kanton», «meistbesuchter und attraktivster Frauensportanlass, den Bern je hatte», so einige Superlative. Im Unterschied zu Clubspielen war die Stimmung unter den Fans durchwegs positiv, berichteten Wirte. Hotels waren gut ausgelastet, das Kreditkartenunternehmen Visa stellte eine grosse Ausgabefreude unter den angereisten Fans fest. Die Fanzonen auf dem Bundes- und Waisenhausplatz besuchten über eine halbe Million Interessierte, die Fanwalks zum Stadion brachen Rekorde. «Das Turnier hat neue Massstäbe gesetzt und dem Frauenfussball einen starken Schub verliehen», so Hannah Sutter. Der vom Stadtrat Ende 2022 genehmigte Kredit von 6,1 Mio. Franken wurde um 580’000 Franken unterboten. «Es freut mich sehr, dass wir auch aus finanzieller Sicht eine positive Bilanz ziehen können», sagt Marc Heeb.

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