Werden die Ziele des städtischen Klimareglements erreicht, sollen alle davon profitieren: die Stadt, die Solarpartnerinnen und -partner, die Mieterschaft und Nutzerschaft – sowie das Klima. Denn Immobilien Stadt Bern will das Solarpotenzial bei Liegenschaften im Eigentum der Stadt bis 2035 ausschöpfen. Nun nimmt sie die Behörden in die Pflicht, Massnahmen umzusetzen, wie der Gemeinderat Mitte August kommunizierte. Er verabschiedete das Umsetzungskonzept Solar. Bisher stellte Bern die eigenen Dachflächen Energie Wasser Bern, dem Verein Sunraising oder der Solarify GmbH zur Verfügung. Nun will sie stärker in eigene Anlagen investieren. Dies auf Dächern, die nicht bereits innerhalb von bevorstehenden Sanierungs- und Neubauprojekten abgedeckt sind und nicht durch eine Solarpartnerin oder einen Solarpartner bearbeitet werden, wie der Gemeinderat in seiner Mitteilung schreibt. In einer ersten Analyse fanden die Verantwortlichen 224 geeignete Gebäude im Verwaltungs- und 91 im Finanzvermögen. Sie könnten im Maximum knapp 17’000 Kilowatt produzieren – das erlaube theoretisch die Deckung des Jahresbedarfs von 7000 Haushalten. Ab dem nächsten Frühjahr wird die Vorprüfung laufen, anschliessend folgt ein Umsetzungsplan. Von 2026 bis 2035 sollen die Anlagen realisiert werden.
Auch an der Morgenstrasse 15 liess die Stadt Bern als Besitzerin des Neubaus eine PV-Anlage installieren.
Foto: zvg/Geodaten Stadt Bern
Einfach erklärt
Auf vielen Dächern der Stadt Bern wird Solarstrom produziert. Jetzt will die Stadt ihre eigenen Gebäude noch stärker dafür einsetzen. So können die Klimareglement-Ziele besser erreicht werden.
Auf vielen Dächern der Stadt Bern wird Solarstrom produziert. Jetzt will die Stadt ihre eigenen Gebäude noch stärker dafür einsetzen. So können die Klimareglement-Ziele besser erreicht werden.
Mehr stadteigene PV-Anlagen bedeuten einen grossen Schritt auf die Klimaziele hin. Der Gemeinderat verabschiedete ein entsprechendes Konzept.
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