Was da am Flohmi an der Heimstrasse in Bümpliz nicht alles angeboten wurde. Kleine und grosse Verkaufsstände waren beladen mit einer breiten Mischung von Kuriositäten, Krimskrams und Raritäten, weniger Antiquitäten, aber überall Kleider und viel Geschirr, Spiele, Taschen und Tücher. «Es ist eben ein typischer Haushalts-Flohmarkt», erklärte Tom Lang, der zusammen mit ein paar Nachbarn bereits den 10. Flohmarkt organisierte, zum 6. Mal an der Heim-strasse. «Für zehn Franken kann jeder und jede feilhalten, was im Haushalt übrig ist.» 80 Stände standen links und rechts an der abgesperrten Heimstrasse, 60 davon aus dem Quartier, viele Familien- und Amateurverkäufer und -verkäuferinnen, und nur ganz wenige von anderswo. Rundum hingen Secondhand-Kleider. Darunter gab es echte Schnäppchen. Ein Sommerrock, lediglich zweimal getragen, wechselte die Besitzerin für eine Zwanzigernote. Und daneben gab es gefühlt zweihundert Paar Kinderschuhe in allen Farben im Angebot. Am Flohmi roch es gut. Viel süsses Gebäck und eine Thermoskanne mit Kaffee lockten die Schleckmäuler an. Besonders attraktiv war der Märit für die jungen Besuchenden. Das Kinderate-lier Bienzgut und das Spielmobil Bern West brachten einen Tag lang den Spielplatz vor die Haustüre. Vor der Röuelibahn (Fachausdruck Rollenrutsche) gab es lange Schlangen, ebenso vor der unverwüstlichen Zuckerwattemaschine aus dem Kleefeld. Nun freuen sich alle schon auf den Flohmi im nächsten Jahr.
Buntes Treiben an der Heimstrasse: Gemütliches «Gänggele» am Flohmi.
Foto: Foto: zvg
Einfach erklärt
Einfach Erklärt Was man im Haushalt nicht mehr braucht, kann man an einem Flohmarkt verkaufen. Zum Beispiel getragene Kleider, Schuhe oder Schmuck.
Einfach Erklärt Was man im Haushalt nicht mehr braucht, kann man an einem Flohmarkt verkaufen. Zum Beispiel getragene Kleider, Schuhe oder Schmuck.
Passend zum 6. Mai fand am jenem Samstag der 6. Flohmarkt an der Heimstrasse in Bümpliz statt. Es herrschte kunterbuntes Treiben und eine ausgelassene Stimmung.
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