Das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung der Universität Bern führte dazu im Auftrag der Stadt Bern die Studie «Velofahren in der Stadt Bern unter einer Geschlechter- und Migrationsperspektive» durch. Die Ergebnisse zeigen, dass Velofahren den Frauen zwar einen grösseren Bewegungsradius ermöglicht und geringe Kosten verursacht. Diese Vorteile stehen jedoch Herausforderungen wie fehlenden Vorbildern oder Unsicherheiten – insbesondere beim Unterwegssein mit Kindern – gegenüber. In der Ausstellung, die vom 23. März bis am 5. Juni stattfindet, werden diese Erkenntnisse mit konkreten Empfehlungen für die Planung von Infrastrukturen und Fördermassnahmen verbunden. Neben Fotografien und Zitaten der Studienteilnehmenden werden bestehende Angebote der Stadt Bern aufgezeigt. Das Ganze wird am Sonntag, 29. März, von 14 bis 16 Uhr beim Glockenturm auf dem Dorfplatz im Tscharnergut mit einem Eröffnungsfest eingeweiht – inklusive Apéro und Velo-Aktivität für Kinder. Bei schlechtem Wetter findet die Eröffnung im Quartierzentrum Tscharnergut statt.
Frauen benutzen das Velo seltener.
Foto: zvg
Einfach erklärt
Es gab eine Studie zum Velofahren von Frauen mit Migrationshintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass Velofahren Vorteile haben kann, weil es günstig ist und man weit kommt. Gleichzeitig bringt es auch Unsicherheiten mit sich. Zu den Ergebnissen gibt es nun eine Ausstellung im Tscharnergut.
Es gab eine Studie zum Velofahren von Frauen mit Migrationshintergrund. Die Ergebnisse zeigen, dass Velofahren Vorteile haben kann, weil es günstig ist und man weit kommt. Gleichzeitig bringt es auch Unsicherheiten mit sich. Zu den Ergebnissen gibt es nun eine Ausstellung im Tscharnergut.
Frauen, insbesondere mit Migrationsgeschichte, fahren seltener Velo als andere Bevölkerungsgruppen – das zeigen europaweite Zahlen. Doch woran liegt das? Eine Plakatausstellung auf dem Dorfplatz im Tscharnergut liefert Antworten.
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