In der Peripherie des Westens von Bern ist bereits ein Windpark angedacht. Nun wehren sich Gruppierungen dagegen. Es ist ein typischer Fall. Thomas Knutti will die Gesetze und Grundlagen anpassen, damit ein Mindestabstand von 500 Metern zu Wohngebieten für den Bau von Windenergieanlagen verbindlich vorgeschrieben wird. Und wer nun erstaunt ist, der hat durchaus recht. «In der Schweiz gibt es derzeit keinen gesetzlich festgelegten Mindestabstand für Windenenergieanlagen», sagt Knutti. Das will er nun ändern. Insbesondere, weil bisher einzig die Lärmschutzverordnung den Abstand geregelt hat, und diese Regelung datiert aus dem Jahr 1986. Heute haben wir bis zu 250 m hohe Räder und der Lärm kann bis zu 105 dB betragen», erklärt er. «Ein Mindestabstand von 500 m ist ein Schritt, um die Akzeptanz für Windenergie zu erhöhen und den Schutz der Anwohnenden zu gewährleisten», meint er zum Schluss. Konkrete Massnahmen statt weiterhin viel Wind um wenig Windräder.
Thomas Knutti (SVP) fordert mehr Klarheit bei der Windenergie.
Foto: zvg
Einfach erklärt
Nationalrat Thomas Knutti will Gesetze zur Windenergie anpassen. Es soll ein Mindestabstand von 500 m gelten. Das soll die Anwohner vor Lärm schützen. Aber auch zu mehr Akzeptanz führen.
Nationalrat Thomas Knutti will Gesetze zur Windenergie anpassen. Es soll ein Mindestabstand von 500 m gelten. Das soll die Anwohner vor Lärm schützen. Aber auch zu mehr Akzeptanz führen.
Niemand will die mitunter etwas unheimlich anmutenden Riesenwindräder. In der Natur verändern sie das Landschaftsbild und gefährden auch die Vögel. In den besiedelten Gebieten stören sich die Anwohnenden. Was tun? Klarere Gesetze finden, denkt sich Nationalrat Thomas Knutti (SVP) und lanciert eine Motion.
Neue Beiträge
Ein Hauch von Hollywood
Wer aufmerksam den Abspann der Filme in Kino und Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen liest, stösst immer wieder auf den Eintrag «Produzent: Stefan Eichenberger». Doch wer macht das schon? Dabei begegnet…
Von
Marc de Roche
4 Min. zum Lesen
Ein Biber erzählt
Das Bundesamt für Umwelt schreibt über den Biber: «Dieses Tier gestaltet durch…
Von
Marc de Roche
4 Min. zum Lesen
Mit dem Tscharni (auf)gewachsen
Es ist heiss, als ich in bekannter Manier auf Kurt Brönnimann zugehe.…
4 Min. zum Lesen
Neuer Schwung für alten Anlass
Jeweils am letzten Samstag im August verwandelt sich das Dorfzentrum von Oberwangen…
2 Min. zum Lesen
Die unsichtbaren Arbeitsbienen
Die Bümplizer-Chilbi steht vor der Tür – und Menschen von jung bis…
Von
Nadia Berger
5 Min. zum Lesen