Weniger Lohn, bloss weil man eine Frau ist: Das ist auch heute noch verbreitet Realität, wie zum Beispiel die schweizerische Lohnstrukturerhebung oder «Business & Professional Women BPW Switzerland» berechnen. 12 % betrage der Lohnunterschied von Frauen und Männern aktuell. Das bedeutet umgerechnet, dass Frauen bis am 15. Februar gratis arbeiten. Diesen – in den letzten Jahren stets etwas früheren Stichtag – nennt man auch «Equal Pay Day». In Bern gibt es dazu jeweils verschiedene Aktionen. Dieses Jahr setzt BPW Switzerland den Schwerpunkt «Lohnungleichheit und die Ressource Zeit». Denn noch immer, schreiben die Organisatorinnen, leisteten die Frauen den grössten Anteil an unbezahlter Betreuungsarbeit und arbeiteten als Folge davon mehrheitlich Teilzeit. «Das schmälert ihre Einkommens- und Karriereaussichten.» Die Ressource Zeit brauche eine gerechte Verteilung und sie habe viele Verbindungen zur Chancengleichheit in der Berufswelt. Am Samstag, 15. Februar, treffen sich die Mitglieder und Sympathisantinnen der Organisation von 10 bis 14 Uhr auf dem Casinoplatz, um den Equal Pay Day zu begehen. Angekündigt ist unter anderem eine Podiumsdiskussion zum Thema «Cash or Crash? Lebensentscheidungen haben Konsequenzen».
Aktion zum Equal Pay Day beim Bundeshaus.
Foto: zvg/BPW Club Bern
Einfach erklärt
In der Schweiz verdienen Frauen insgesamt 12 % weniger als Männer. Das ist, als würden sie bis am 15. Februar gratis arbeiten. Darum ist dieser Tag der «Equal Pay Day». Es gibt verschiedene Aktionen dazu.
Lohnungleichheit aufgrund des Geschlechts ist zwar verboten, aber noch längst nicht ausgemerzt. In Bern und im ganzen Land gibt es deshalb Aktionen zum Thema.
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