Während 12‚000 Stunden würde in Bern zusätzlich auf einem Rasen trainiert oder würden Matches ausgetragen. Würden – denn die Nachfrage im Fussball, Rugby oder Baseball ist zu gross für die bestehenden Plätze. Gemäss SVS bräuchte es rund 12 Natur- oder 6 Kunstrasenfelder mehr. Dies ist schwierig zu realisieren; die Stadt ist seit Jahren daran, Lösungen zu finden, namentlich mit der Rasenstrategie. So hat sie 51 verschiedene mögliche Standorte geprüft, wovon zurzeit 3 weiterverfolgt werden. Einer davon liegt in Brünnen beim Westside, einer bei Winterhale-Quartier unweit der Tram-Endhaltestelle Bümpliz. Den Rasensport-Initianten reicht das nicht. «Wir wollen den gros-sen Bedarf der Vereine verdeutlichen und mehr Druck und Verbindlichkeit bei der Planung und Realisierung neuer Rasensportfelder bzw. der Kapazitätserweiterung bestehender Felder schaffen», schreiben sie anlässlich der Einreichung. Herausforderung und Hoffnung zugleich wird die kommende Fussball-EM sein. Sie dürfte noch mehr Mädchen und Frauen in die Vereine bringen, jedoch stehen dank den «Legacy»-Massnahmen auch in der Stadt Bern zusätzliche Mittel und Möglichkeiten bereit, um die Platzverhältnisse zu optimieren.
Rasensport-Initiative: Einreichung
Rasen-Initiative verlangt grössere Anstrengungen
Von
Salome Guida
- Redaktorin
Das Initiativ-Komittee reichte die Unterschriften am 12. Dezember ein.
Foto: zvg
Einfach erklärt
Die Stadt Bern soll für mehr Rasenfelder schauen. Das will eine Initiative. Über 6000 Menschen haben unterschrieben. Die Stadt arbeitet schon lange dafür. Die Initiative sagt, dass es zu wenig ist.
In Bern mangelt es an Rasensportfeldern. Die Stadtbernische Vereinigung für Sport (SVS) lancierte deshalb Mitte Juni eine Volksinitiative. Mitte Dezember reichte sie die 6283 gesammelten Unterschriften ein.
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