10 Jahre Haus der Religionen

Für den Dialog unter Religionen und Kulturen

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Das Haus der Religionen am Europaplatz.

Foto: zvg/Franziska Rothenbühler

Einfach erklärt

Am Europaplatz gibt es das Haus der Religionen. Dort finden acht Religionsgemeinschaften eine Heimat. So soll es mehr Verständnis füreinander geben. Noch bis am 14. Dezember feiert das Haus sein 10-Jahr-Jubiläum.

Acht Religionen praktizieren hier das Zusammenleben unter einem Dach: Seit zehn Jahren bietet das Haus der Religionen am Europaplatz nicht nur Räumlichkeiten für Gottesdienste und Veranstaltungen, sondern auch eine Plattform für den interreligiösen und interkulturellen Dialog.

Angehörige des Hinduismus, des Islam, des Christentums, des Buddhismus und des Alevitentums verfügen über eigene Räume im Haus. Beteiligt sind allerdings auch die Jüdische Gemeinde Bern, Baháií und Sikhs.

«Das Interesse am Haus ist seit zehn Jahren konstant hoch», sagt Louise Graf, langjährige Mitarbeiterin und seit diesem Jahr auch Co-Leiterin, und verweist auf die jährlich über 350 Rundgänge und Workshops von Schulen und anderen Gruppen. Auch Politisierende oder Vertretende von Botschaften sind immer wieder Gäste. Ein Höhepunkt war sicher der Besuch des Dalai Lama 2016.

Die Initalzündung für das Projekt gab eine Studie des Berner Gemeinderats. 1998 sollte der Entwicklungsschwerpunkt Bümpliz-Bethlehem genauer untersucht werden. Heraus kamen erste Ideen einer öffentlichen Plattform für den Dialog unter Religionen und Kulturen. Nach der Gründung des Vereins 2002 gab es mehrere Provisorien, bevor das «Haus der Religionen Dialog der Kulturen» 2014 am Europaplatz seine Heimat fand.

Noch bis am 14. Dezember feiert das Haus mit Veranstaltungen und einer Ausstellung seinen runden Geburtstag.

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