Die Chamäleons können ihre Farbe wechseln, und zwar nicht, um sich zu tarnen, sondern als eine Art Sprache. Die Tiere sind beispielsweise rot, wenn sie angriffslustig sind, schwarz, wenn ein anderes Männchen sie belästigt. Die Männchen sind am buntesten, wenn sie verliebt sind. Sie versuchen mit ihren Farben, die Weibchen zu beeindrucken. Also höchste Zeit, auch Leon mit neuen Farben zu versehen. Projektleiterin Annina Gerber vom Kreativatelier im Wohnheim Acherli rief die Quartierbevölkerung auf, bei der neuen Bemalung mitzumachen und sich so auf eine kreative Art kennenzulernen. Und sie kamen: über zwanzig Kinder und zwei Dutzend Erwachsene griffen nach Pinsel und Farbe, Bewohnende aus der Tagesstätte «BAND», der Tagesschule Tscharnergut und aus anderen Schulen malten fröhlich von Leons Kopf bis Schwanz. «Wir kreierten das erste getupfte Chamäleon» erklärt mir ein Achtjähriger. Und die Initianten planen, in Zukunft dem Viech jedes Jahr zu einem neuen Kleid zu verhelfen.
Sich zusammen auf eine kreative Art kennenlernen.
Foto: MDR
Einfach erklärt
Vor dem Bethlehem Center steht seit vier Jahren ein Chamäleon. Verschiedene Menschen aus dem Quartier haben es nun zusammen neu angemalt. Es kamen Kinder und auch Erwachsene.
Vor dem Bethlehem Center steht seit vier Jahren ein Chamäleon. Verschiedene Menschen aus dem Quartier haben es nun zusammen neu angemalt. Es kamen Kinder und auch Erwachsene.
Vor vier Jahren wurde die 6,2 Tonnen schwere Skulptur des Künstlers Paco aus seinem Garten am Mont Vully nach Bern transportiert und steht seither vor dem Bethlehem Center als prächtiges Chamäleon namens Leon. Es leuchtet nun mit neuen Farben.
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