Bümplizer Stadträte wollen mehr Sicherheit bei der Schulraumplanung

«Wir teilen diese Ansicht»

Sacha Jacqueroud
Von Sacha Jacqueroud - Chefredaktor
Der Bethlehemer Stadtrat Scabolcs Mihàly (SP).

Foto: zvg

Einfach erklärt

Der SP Stadtrat Scalbolcs Mihàly (SP) aus Bümpliz fordert, dass die Schulraumplanung in die Stadtplanung miteinbezogen wird. Stadtpräsidentin Marieke Kruit (SP) gibt ihm recht. Auch SVP-Stadtrat Ueli Jaisli begrüsst dies.

SP und SVP auf einer Linie. Ein Vorstoss des SP-Stadtrats Scabolcs Mihàly fordert, dass die Schulraumplanung Teil der Stadtentwicklung wird. Er findet im Parlament viel Zuspruch für diese Forderung.

«Wir haben ein beschleunigtes Wachstum bei den Schülerzahlen. Wollen wir das Bildungsniveau halten, muss man der Schulraumplanung mehr Gewicht verleihen.» Das sagt nicht etwa jemand von der SP, sondern von der SVP. Der Bümplizer Stadtrat Ueli Jaisli (SVP) unterstützt das Anliegen. Mihàly hebt aber nicht nur das altbekannte Problem hervor, sondern verweist auch auf einen Lösungsansatz: «Oft wird die Schulraumplanung nicht als Teil der Stadtplanung angesehen. Dabei ist das unverzichtbar. Es muss auf höchster Ebene der Stadtentwicklung behandelt werden. Schulraum beinhaltet auch die Quartiere und deren Gremien wie etwa die Quartierkommissionen, das ist wichtig.» Stadtpräsidentin Marieke Kruit gibt dem Motionär grundsätzlich recht, aber: «Wir teilen diese Ansicht. Schulraumplanung ist eine grosse Herausforderung. Aber als Postulat wäre dies besser eingebracht. Denn die Schulraumplanung soll in das neue STEK (Stadtentwicklungskonzept) einfliessen.» Diese Ansicht teilt der Stadtrat und so wird die Motion in ein Postulat umgewandelt. «Dann können wir überprüfen, ob die Prioritäten richtig gesetzt wurden», meint Jaisli. Der Gemeinderat weiss nun, dass der Stadtrat dies erwartet, dank dem Vorstoss von Scalbolcs Mihàly.

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