Im Rahmen der dreijährigen Kampagne «Ich sehe was, was du nicht siehst – Rassismus: Schauen wir gemeinsam hin» wird der Fokus bei der Aktionswoche jeweils auf unterschiedliche Lebensbereiche gelegt; dieses Jahr auf die Medien und das Internet. Als Treffpunkt der Aktionswoche dient das Festivalzentrum in der Berner Kornhausbibliothek. Neben einem Büchertisch und unterschiedlichen Programmpunkten ist der Kurzfilm «Screentime*Bildschirmzeit» zu sehen. Kinder und Jugendliche sprechen darin über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung in sozialen Medien. «Sie begegnen dort rassistischen Inhalten, etwa Hatespeech oder rassistischen Memes», erklärt Lauritz Mori, Jugendarbeiter beim toj Bern West. Solche Inhalte würden immer noch nicht effizient gefiltert, weiss er. Das Fazit des 15-minütigen Videos sei so wichtig wie auch niederschmetternd. «Es geht darum, einen Umgang zu finden, ohne dabei abzustumpfen. Solche ungefilterten diskriminierenden Inhalte sind sehr gefährlich, de-struktiv und werden in ihrer Wirkung auf die Menschen, besonders auf die jungen, total unterschätzt», so Mori.
Plakat zur bevorstehenden Aktionswoche gegen Rassismus.
Foto: NB
Einfach erklärt
Ab dem 15. März ist zum 15. Mal die Aktionswoche gegen Rassismus in der Stadt Bern. Es gibt die ganze Woche über verschiedene Vorträge, Workshops und Aktionen.
Vom 15. bis am 22. März findet zum 15. Mal die jährliche Aktionswoche der Stadt Bern gegen Rassismus statt. Eine Woche, um zu informieren, sensibilisieren und zu befähigen.
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