Berner Stolz auf Sportstars

Salome Guida
Von Salome Guida - Redaktorin
Ruderin Aurelia-Maxima Janzen, Berner Nachwuchssportlerin des Jahres. Und Imke Wübbenhorst, Trainerin der BSC YB Frauen.

Foto: zvg/Kompetenzzentrum Sport

Einfach erklärt
Berner Sportlerinnen und Sportler  erbringen jedes Jahr Topresultate auf hohem Niveau. Immer im Herbst werden Athletinnen und Athleten für ihre Leistungen vom Kanton und vom Verein SVS ausgezeichnet.
Dezember ist traditionsgemäss die Zeit der Jahresrückblicke. Zeit, auch im Sport die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Medaillen, Pokale, Ruhm und Ehre wurden auch zahlreichen Bernerinnen und Bernern zuteil. Der Kanton Bern sowie die Stadtbernische Vereinigung für Sport zeichneten mehrere von ihnen aus.

Bei den Sports Awards des Kantons Bern Mitte November ehrte der Regierungsrat über 50 Athletinnen und Athleten, die bei Welt- und Europameisterschaften oder anderen hochkarätigen Wettkämpfen Podestplätze erreicht hatten.

Zwei Elite-Weltmeister

Ditaji Kambundji, die Hürdenläuferin aus Köniz, begeisterte bei den Weltmeisterschaften in Japan. Ihren Weltmeistertitel kommentierte sie trocken mit «I bi eifach schnäu gsecklet». Nun trägt sie auch den Titel «Berner Sportlerin des Jahres 2025». Bei den Männern holte sich Skirennfahrer Franjo von Allmen, ebenfalls Weltmeister, diese Auszeichnung. 

Nachwuchstalent 

vom Wohlensee

Das Team des Jahres bilden bei den kantonalen Ehrungen die OL-Läufer Matthias Kyburz, Fabian Aebersold und Daniel Hubmann. Alpinist Nicolas Hojac und Langläufer Daniel Knöpfel erhielten vom Kanton Bern einen Sonderpreis. Paracyclist Fabian Recher wurde als Sportler des Jahres mit Beeinträchtigung geehrt. In der Nachwuchskategorie kann sich der Ruderclub Wohlensee freuen: Aurelia-Maxima Janzen, Doppelbürgerin mit deutschem und schweizerischem Pass, wurde Berner Nachwuchssportlerin des Jahres. Sie hat für den RC Wohlensee bereits mehrere internationale Titel errungen. BMX-Fahrer Mark Lüthi wurde bester Nachwuchssportler. Auch die Schweizer Meisterinnen im Fussball fanden Anerkennung: YB-Frauen-Trainerin Imke Wübbenhorst erhielt den «Berner Sportbär».

Kambundji, Staudenmann, YB

Die Stadtbernische Vereinigung für Sport (SVS) kürte Mitte November ebenfalls ihre «Bärnchampions». Ditaji Kambundji glänzte auch hier, in der Kategorie Elite-Frauen, während Schwinger Fabian Staudenmann bei den Männern siegte. Newcomerin des Jahres wurde Noa Linn Münger, Mittelfeldspielerin der YB Frauen aus Köniz. Die BSC YB Frauen gewannen zudem in der Kategorie Team. Im Breitensport setzten sich die Frauen des FC Ostermundigen durch. Para-Athlet des Jahres wurde Snowboarder Aron Fahrni. 

Den Sonderpreis «Bärner Chemp» für besondere Verdienste um den Berner Sport erhielt Reto Zimmermann, ehemaliger SVS-Präsident.

«Der BÄRNCHAMPION Award 2025 hat erneut gezeigt, dass Bern die Sporthauptstadt der Schweiz ist. Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Athletinnen, Athleten und Vereine und danken allen, die diese Ehrung möglich gemacht haben», sagte Patrice Hitz im Namen des Organisationskomitees bei der Preisverleihung.

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