Es will schon etwas heissen, wenn der HEV Kanton Bern, der Berner KMU, der Handels- und Industrieverein des Kantons Bern, die Berner Arbeitgeber und der Berner Bauernverband gemeinsame Sache machen. Diesen «Schulterschluss» – wie ihn die Präsidenten der Verbände bezeichnen – soll die Arbeitnehmenden «stouz» machen, dass man in einem Berner Unternehmen tätig ist. Gleichzeitig soll damit der Wirtschaftsstandort Bern gestärkt werden. Und das sei dringend nötig, sind sich die Anwesenden an der Me-dienkonferenz einig. Die Gründe sind hinlänglich bekannt: Die Verwaltungen haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Sie können zu immer besseren Bedingungen Fachkräfte rekrutieren und verschaffen sich dabei Vorsprung. Ihre Budgets sind weniger eng geschnürt, weil die Einnahmen aus den Steuern fliessen und nicht im Markt verdient werden müssen. Deshalb wehren sich die Verbände zusehends. Mit diesem Schulterschluss soll eben auch Schluss sein mit dieser Bevorteilung und der Wirtschaftsraum Bern als Ganzes und in seiner Bedeutung für den Kanton Bern besser wahrgenommen werden. Die Kampagne wird von vielen Prominenten sowie Politikerinnen und Politikern unterstützt.
Unterstützt die Kampagne: Nationalrat Lars Guggisberg (SVP).
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Einfach erklärt
Unter dem Namen «BE stouz» vereinen sich fünf Wirtschaftsverbände aus dem Kanton Bern. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Arbeiterinnen und Arbeiter in Berner Firmen stolz zu machen und die KMUs zu stärken.
Unter dem Namen «BE stouz» vereinen sich fünf Wirtschaftsverbände aus dem Kanton Bern. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Arbeiterinnen und Arbeiter in Berner Firmen stolz zu machen und die KMUs zu stärken.
Bern, die Bundeshauptstadt, die Bundesstadt, die Verwaltungsstadt. Stimmt nicht ganz, wehren sich verschiedene Wirt-
schaftsverbände und lancieren eine Kampagne, um die Berner Wirtschaft zu fördern: «BE stouz».
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